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Dissertationen und retrospektive Studien

Universität Bern & Cabinet Vétérinaire Amberger-Philip, Genf

E. Mottet et al: Echokardiographische Parameter bei jungen, gesunden, erwachsenen Sphynxkatzen

Universität Zürich

Glaus et al, Linksherzhypertrophie

Universität Mailand

Longeri et. al., Myosin-bindendes Protein C DNS-Varianten bei Hauskatzen

Vetline

Idiopathische hypertrophische Kardiomyopathie bei Europäischen Kurzhaarkatzen
Ursachen und Folgen der felinen arteriellen Thrombembolie
Echokardiografische Zuchtuntersuchungen
Prävalenz von Herzerkrankungen bei symptomatischen Katzen

FU Berlin

Heblinski, Digitale, histologische Morphometrie zur Diagnostik der felinen KM
Felgner, Morphologische Untersuchungen an Katzenherzen

Uni Gießen

Bessmann, Herzbefunde bei Atemwegskrankheiten

Uni Leipzig

März, Echokard. Untersuchung bei gesunden Katzen und Katzen mit linksvent. H.

Uni München

Deisenberger et al, Nt-pro-BNP-Messung bei versch. Schweregraden der HCM
Rotna et. al, Evaluation der syst. und diast. Funktion bei der felinen HCM mittels Gewebedoppler
Schinner et al, Genetische Assoziation der Polymorphismen und HCM bei MCO
Schiller, Farbgewebedoppler bei der herzgesunden Katze
Wess et al, Verb. der Genvarianten und HCM bei MCO und anderen Rassekatzen

JAVMA

Paige et al, Auftreten von Kardiomyopathie in äußerlich gesunden Katzen

U. C. Alfort

Mary et al, Auftr. der MYBPC3-A31P Mutation in europ. Katzen und Verb. HCM/MCO
Sampedrano et. al.: Zusammenhang von Schallbefunden und Gentests bei MCO

Universität Paris-Est

Chetboul, Progn. echokard. und Gewebe Doppler Untersuchung einer großen Sphynx-Gruppe

Uni Toulouse

Auriol, Studie zu echokardiografischen Referenzwerten bei der Rasse Sphynx

Bagarmossen

Gundler et al, Auftreten von HCM bei einer Gruppe symptomfreier MCO

Uni Kopenhagen

Godiksen et al, HCM bei jungen MCO, verurs. durch p.A31P cMyBP-C Mutation
Granström et al, Auftretenswahrscheinlichkeit von HCM bei einer Gruppe BRI

University Bristol

Ferasin L. et al: Feline idiopathische KM: retrospektive Studie an 106 Katzen (1994-2001)

Royal Veterinary College

Wagner et al, Vergleich auskultatorischer und echokard. Befunde bei gesunden erw. Katzen

Winn Feline Health

Grand, Herzkrankheit bei Sibirischen Katzen
Silverman et al, Hypertrophe Kardiomyopathie bei Sphynx Katzen

Universität Bern & Cabinet Vétérinaire Amberger-Philip, Genf

E. Mottet et al: Echokardiographische Parameter bei jungen, gesunden, erwachsenen Sphynxkatzen

Echokardiographische Parameter bei jungen, gesunden, erwachsenen Sphynxkatzen von E.Mottet 1, C.Amberger 1, M.G. Doherr 2, C. Lombard 2
1 Cabinet Vétérinaire Amberger-Philip, Genève, 2 Clinic of Small Animals, University of Bern

    Zusammenfassung
    Das Ziel dieser retrospektiven Studie ist die Festlegung von Normalwerten für 2D- und Motion-Mode (M-Mode) echokardiographische Parameter bei nicht sedierten, gesunden, jungen, erwachsenen Sphynxkatzen und diese Werte mit denjenigen der Europäischen
    Kurzhaarkatze zu vergleichen.
    131 Sphynx Katzen wurden vor dem ersten Zuchteinsatz kardiologisch untersucht.
    Die Kontrollgruppe bestand aus 30 gesunden, erwachsenen Hauskatzen.
    Eine komplette Herzprüfung wurde unter Berücksichtigung der rechten parasternalen, langen und kurzen Achsen durchgeführt.
    Einige echokardiographische Parameter bei der Sphynxkatze unterscheiden sich von denen gesunder Europäischer Kurzhaarkatzen.
    Die LA-Werte im 2D und M-Mode, das LA/Ao-Verhältnis und die interne Messung des linken Ventrikels in der Systole (LVIDs) in M-Mode weichen voneinander ab.
    Unsere Studie zeigt, dass die bei der Sphynxkatze gemessenen Werte im M-Mode denen der Europäischen Kurzhaarkatze ähnlich sind, während das 2-D Aussehen zwischen beiden Katzenarten verschieden ist.
    (Quelle der Zusammenfassung: http://imavet.ch/r4/images/stories/SAT02_12_Mottet.pdf)

Link zur Studie:
http://imavet.ch/r4/images/stories/SAT02_12_Mottet.pdf

Universität Zürich

“Linksherzhypertrophie bei der Katze – «wenn eine hypertrophe Kardiomyopathie keine hypertrophe Kardiomyopathie ist» von Tony Glaus und Gerhard Wess

http://www.zora.uzh.ch/35702/1/Genf2010SATwessWennHCMnichtHCMDez14-1.pdf

Universität Mailand

Longeri et. al., Myosin-bindendes Protein C DNS-Varianten bei Hauskatzen

Myosin-Binding Protein C DNA Variants in Domestic Cats (A31P, A74T, R820W) and their Association with Hypertrophic Cardiomyopathy.
Longeri M, Ferrari P, Knafelz P, Mezzelani A, Marabotti A, Milanesi L, Pertica G, Polli M, Brambilla PG, Kittleson M, Lyons LA, Porciello F.
Dip. Scienze Veterinarie e Sanità Pubblica, University of Milan, Milan, Italy.

    Zusammenfassung der Studienergebnisse durch Dr. Silke Sandberg:
    In den bisherigen Studien wurden die Katzen nur einmalig untersucht und dabei vor allem jüngere Katzen, bei denen die HCM womöglich noch nicht erkennbar war. Im März 2008 wurde das Italienische Register für feline HCM von einem Netzwerk von Züchtern, Genetikern und Tierärzten gegründet, um gemeinsam die feline HCM über einen längeren Zeitraum vor allem in Italien zu untersuchen.
    Ergebnisse der Studie:
    Es wurden 1855 Katzen (Rassekatzen und Hauskatzen) auf die Mutationen A31P, A74T und R820W untersucht.
    A31P kommt nur bei Maine Coons vor. R820W nur bei Ragdoll, A74T bei fast allen Katze in unterschiedlicher Häufigkeit.
    Untersucht wurden 502 MCOs aus Italien und 31 aus den USA. Die Häufigkeit für A31P war folgende:

      Wildtyp 62% (Italien), 77,4% (USA
      mischerbig 30% (Italien), 16,1 % (USA)
      reinerbig 8% (Italien), 6% (USA)

    Ragdolls (27 aus Italien, 25 aus USA) zeigten folgende Häufigkeiten für R820W:

      Wildtyp 67% (Italien); 58,3% (USA)
      mischerbig 32% (Italien), 37,5% (USA)
      reinerbig 1% (Italien), 4,1% (USA)

    Ergebnisse der Echokardiographie (Ultraschall):
    Von 446 Katzen, die im Italienischen Register für feline HCM erfasst waren, wurde sowohl ein Ultraschall als auch ein Gentest gemacht.
    Von HCM betroffen waren:

      Hauskatzen (37 untersuchte Katzen) 15,4%
      MCO (232 untersuchte Katzen) 10,1%
      Ragdolls (37 untersuchte Katzen) 2,9%

    Bei den MCOs wurden die Ergebnisse außerdem nach Genotyp und Alter aufgeschlüsselt. Dabei kam heraus, dass HCM sowohl mit dem Alter der Katze als auch mit dem Genotyp in Verbindung steht. Die für A31P reinerbigen Katzen (12 der geschallten Katzen) zeigten mit zunehmendem Alter eine deutliche Zunahme der HCM-Fälle. Alle vier reinerbigen Katzen über 36 Monaten waren an HCM erkrankt (mild, moderat oder schwer).
    Bei den für A31P mischerbigen Katzen war die Penetranz geringer als bei reinerbigen. Aber immer noch höher als bei Katzen, die die Mutation nicht trugen.

      Wildtyp 0,05
      mischerbig 0,08
      reinerbig 0,59
      (höchster Wert ist 1,0. Das bedeutet 100%ige Penetranz, Bsp. epistatisches Weiß)

    Schlussfolgerungen der Autoren:
    Basierend auf der vorliegenden und früheren Studien zeigte sich, dass bei für A31P mischerbige MCOs in dem Alter, in dem die Katzen üblicherweise zur Zucht eingesetzt werden, keine Hinweise für HCM zu erkennen sind. Selbst reinerbige Katzen zeigten unter Umständen erst Hinweise für HCM, wenn sie ins mittlere Alter kamen. Daraus folgt, dass Ultraschall allein vor allem bei jungen Katzen, nicht das allein entscheidende Kriterium für die Identifizierung von HCM-verdächtigen Katzen sein sollte. Allermindestens sollten Züchter ihre Katzen gentesten lassen, um keine mischerbigen miteinander zu verpaaren und so Nachkommen zu produzieren, die reinerbig für A31P sind.

      ZUSAMMENFASSUNG (Abstract) der Studie
      HINTERGRUND:
      Zwei Mutationen im MYBPC3 Gen wurden Bei Maine Coon (MCO) und Ragdoll (RD) Katzen mit hypertropher Kardiomyopathie (HCM) identifiziert.
      ZIEL:
      Diese Studie untersuchte die Häufigkeit dieser Mutationen und des A74T Polymorphismus, um ihre weltweite Verteilung und ihren Zusammenhang mit Echokardiographie zu beschreiben.
      Tiere: 1855 Katzen aus 28 Rassen und rasselose, zufällig geborene Katzen weltweit, von denen 446 einer echokardiographischen Untersuchung unterzogen wurden.
      METHODEN:
      Dies ist eine prognostische Querschnittsstudie. Polymorphismen wurden von Illumina VeraCode GoldenGate oder durch direkte Sequenzierung genotypisiert. Der Krankheitsstatus wurde mittels Echokardiographie nach festgelegten Leitlinien definiert. Odds Ratios für die gemeinsame Wahrscheinlichkeit, HCM und die Allele wurden durch Meta-Analyse berechnet. Eine funktionelle Analyse wurde simuliert.
      ERGEBNISSE:
      Die MYBPC3 A31P und R820W wurden jeweils auf die MCO und RD beschränkt. Sowohl reinrassige als auch rasselose Katzen hatten HCM und die Inzidenz stieg mit dem Alter. Der A74T Polymorphismus wurde nicht mit einem Phänotyp assoziiert. HCM war am häufigsten in MCO, die homozygot für die A31P Mutation waren und die Penetranz stieg mit dem Alter. Die Penetranz der heterozygoten Genotyp war niedriger (0,08) verglichen mit dem P / P-Genotyp (0,58) in MCO.
      FAZIT und klinische Bedeutung:
      Die A31P Mutation tritt häufig bei MCO Katzen auf. Die hohe Häufigkeit von HCM bei Tieren, die homozygot für die Mutation sind, unterstützt die kausale Natur der A31P-Mutation. Die Penetranz ist unvollständig für heterozygote Tiere beim A31P locus, zumindest in jungen Jahren. Die A74T Variante scheint nicht mit HCM korreliert zu werden.
      Quelle dieser Zusammenfassung:
      http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23323744

Link zur Studie:
http://www.mainecoonclub.it/images/pdf/pubblicazione%202013.pdf

Vetline

Idiopathische hypertrophische Kardiomyopathie bei Europäischen Kurzhaarkatzen

http://vetline.de/facharchiv/kleintiere/journal-club/
idiopathische-hypertrophische-kardiomyopathie-bei-europaeischen-kurzhaarkatzen.htm
?PHPSESSID=7ee491ec26045ed75a6e0e3575d6c752

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Ursachen und Folgen der felinen arteriellen Thrombembolie

http://vetline.de/facharchiv/kleintiere/originalien/
ursachen-folgen-feline-arterielle-thrombembolie.htm

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Echokardiografische Vorsorgeuntersuchungen bei Zuchtkatzen: Ein Überblick von 2002 bis 2005

http://www.vetline.de/facharchiv/kleintiere/journal-club/echokardiografische
-vorsorgeuntersuchungen-bei-zuchtkatzen-ein-ueberblick-von-2002-bis-2005.htm

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Prävalenz von Herzerkrankungen bei symptomatischen Katzen: Ein Überblick von 1998 bis 2005

http://vetline.de/facharchiv/kleintiere/journal-club/praevalenz_von_herzerkrankungen_bei_
symptomatischen_katzen_ein_ueberblick_von_1998_bis_2005.htm

FU Berlin

Heblinski: Digitale, histologische Morphometrie zur Diagnostik der felinen KM

Dissertation
“Ist die digitale, histologische Morphometrie zur Diagnostik der felinen Kardiomyopathie geeignet?” von Nicola Heblinski

Link zur Dissertation
http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/
MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000007064/Heblinski.pdf?hosts

Felgner: Morphologische Untersuchungen an Katzenherzen

Dissertation
“Quantitativ- und qualitativ-morphologische Untersuchungen an Herzen von Katzen im Altersgang und unter Berücksichtigung des Plasma-Taurin-Gehaltes”
von Christine Felgner geb. Dunkel

Link zur Dissertation:
http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000000119

Uni Gießen

Bessmann: Herzbefunde bei Atemwegskrankheiten

Vortrag: Herzbefunde bei Atemwegskrankheiten von Kai Bessmann

Link zum Vortrag:
http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/6059/pdf/DVG_Kleintiermed-2008-04_187-193.pdf

Uni Leipzig

März: Echokardiographische Untersuchung bei gesunden Katzen und Katzen mit linksventrikulärer H.

Dissertation
“Echokardiographische Untersuchung der linksatrialen Größe und Funktion bei gesunden Katzen und bei Katzen mit linksventrikulärer Hypertrophie”
von Imke März

Link zur Dissertation:
http://www.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/3505/Dissertation_Imke_Maerz.pdf

Uni München

Deisenberger et al: Nt-pro-BNP-Messung bei verschiedenen Schweregraden der HCM

Dissertation
“Nt-proBNP-Messung bei verschiedenen Schweregraden der hypertrophen Kardiomyopathie,
anderen Kardiomyopathien sowie zur Unterscheidung kardialer und nicht kardialer Dyspnoe”
von Patricia Maria Daisenberger

    ZUSAMMENFASSUNG
    Die felinen Kardiomyopathien stellen die häufigsten Herzerkrankungen bei Katzen dar (KITTLESON, 2005).
    Momentan gilt der Herzultraschall als Methode der Wahl zur sicheren Diagnosestellung gerade bei asymptomatischen Katzen.
    Diese Methode ist in der Praxis jedoch sehr teuer und nicht immer verfügbar.
    Ein kardialer Biomarker wie das Nt-proBNP, das einfach im Blut zu bestimmen ist, könnte für die Früherkennung einer beginnenden Kardiomyopathie von großer Bedeutung sein.
    Nt-proBNP könnte ebenfalls eingesetzt werden, um zwischen kardialer und nicht kardialer Atemnot zu unterscheiden, da gerade im Notfallmanagement die initiale Therapie eine entscheidende Rolle spielt.
    Ziel dieser Studie Nt-proBNP-Messung bei verschiedenen Schweregraden der hypertrophen Kardiomyopathie, anderen Kardiomyopathien sowie zur Unterscheidung kardialer und nicht kardialer Dyspnoe war es, Referenzwerte für herzgesunde Katzen zu erstellen und zu evaluieren, ob die Nt-proBNPMessung geeignet ist, um zwischen kardialer und nicht kardialer Atemnot zu unterscheiden.
    Außerdem soll gezeigt werden, inwiefern Nt-proBNP als Screening Test zur Erkennung einer Kardiomyopathie im Anfangsstadium geeignet ist und ob verschiedene Kardiomyopathie-Typen im Endstadium durch die Nt-proBNP-Messung differenziert werden können.
    Insgesamt wurden zwischen 2005 und 2009 245 Katzen in die Studie eingeschlossen. Darunter befanden sich 94 herzgesunde Katzen, 33 Katzen mit nicht kardialer Atemnot und 118 Katzen mit einer Kardiomyopathie.
    Bei allen Tieren wurde eine Echokardiographie durchgeführt und Nt-proBNP im Plasma mit einem ELISA VETSIGNTM feline CardioSCREEN Nt-proBNP, Guildhay Ltd., UK, bestimmt.
    Die gesunde Kontrollgruppe, mit einer mittleren Nt-proBNPKonzentration von 36,6 pmol/l, war statistisch signifikant niedriger als alle anderen Schweregraden der HCM.
    Es zeigte sich, dass bereits die equivokale Gruppe eine statistische Signifikanz zur herzgesunden Kontrollgruppe besaß.
    Bei dieser Gruppe handelt es sich um grenzwertig befundete Tiere, bei denen unklar ist, inwiefern sich eine HCM entwickelt.

    Es bestand kein signifikanter Unterschied zwischen der equivokalen, geringgradigen und mittelgradigen Gruppe.
    Die hochgradige HCM-Gruppe zeigte einen statistisch signifikanten VI. Zusammenfassung 95
    Unterschied zu allen anderen HCM-Gruppen.
    Der optimale Cut-off-Wert, um zwischen kardialer und nicht kardialer Dyspnoe zu unterscheiden, lag bei 380,6 pmo/l mit einer Sensitivität von 100 % und einer Spezifität von 97,0 %.
    Geschlecht und Alter zeigten keinen Einfluss auf die Nt-proBNP- Konzentration.
    Zwischen den unterschiedlichen hochgradigen Kardiomyopahtie-Typen (HCM, RCM, UCM) konnte kein Unterschied gesehen werden.
    Es zeigte sich eine statistisch signifikante Korrelation zwischen Nt-proBNP und den echokardiographischen Parametern LA/Ao, LVPWd und IVSd der HCM- und RCM/UCMGruppen, jedoch nur schwach signifikant für die RCM/UCM-Gruppe.
    LVIDd erreichte in der HCM-Gruppe eine schwache, aber signifikante Korrelation zu NtproBNP, LVIDd der RCM/UCM-Gruppe erreichte keine Signifikanz.
    Der momentan empfohlene Cut-off-Wert von 49,0 pmol/l, um zwischen herzgesunden Tieren und Tieren mit einer Kardiomyopathie zu unterscheiden, besitzt in dieser Studie zwar eine gute Sensitivität von 98,1 %, aber eine niedrige Spezifität von 66,0 %.
    Das würde in der Praxis bedeuten, dass viele herzgesunde Katzen als falsch positiv beurteilt werden würden.
    Ein Cut-off-Wert von 100,0 pmol/l hingegen besitzt immer noch eine gute Sensitivität von 94,4 % und eine deutlich höhere Spezifität von 93,6 %.
    Ein Cut-off-Wert von 150,0 pmol/l erreichte eine Spezifität von 100 % bei einer Sensitivität von 90,7 %.
    Die NtproBNP-Messung ist außerdem geeignet, um zwischen kardialer und nicht kardialer Atemnot zu unterscheiden.
    Ein Schnelltest für die Notfallmedizin wäre daher wünschenswert.
    Trotzdem sollten erhöhte Nt-proBNP-Werte bei Katzen mit Dyspnoe vorsichtig interpretiert werden.
    Diese Studie hat gezeigt, dass bei Einzeltieren mit nicht kardialer Dyspnoe sehr hohe Nt-proBNP-Werte auftreten können.
    Inwiefern Nt-proBNP einsetzbar ist, um zwischen verschiedenen Kardiomyopathie-Typen zu unterscheiden, sollte in weiteren Studien geklärt werden.
    Außerdem sollte die Entwicklung der equivokalen Tiere in Folgestudien untersucht werden.
    Die Nt-proBNP-Messung kann die Echokardiographie zur sicheren Diagnosestellung einer Kardiomyopathie und die Einteilung in die verschiedenen Schweregrade einer HCM nicht ersetzen.
    Trotzdem könnte die Nt-proBNPMessung als zusätzlicher Screening Test eingesetzt werden. Vorliegende Studie konnte belegen, dass ein höherer Cut-off-Wert als 49,0 pmol/l Anwendung in der Praxis finden sollte.
    (Quelle der Zusammenfassung: http://edoc.ub.uni-muenchen.de/12209/1/Daisenberger_Patricia.pdf)

Link zur Dissertation:
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/12209/1/Daisenberger_Patricia.pdf

Rotna et al: Evaluation der syst. und diast. Funktion bei der felinen HCM mittels Gewebedoppler

Dissertation:
Evaluation der systolischen und diastolischen Funktion bei der felinen hypertrophen Kardiomyopathie mittels Gewebedoppler,
Inaugural-Dissertation zur Erlangung der tiermedizinischen Doktorwürde der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
vorgelegt von Rotna Sarkar aus Köln

    Zusammenfassung
    Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist die häufigste kardiale Erkrankung der Katze. Die Evaluation der myokardialen Funktion bei der felinen HCM ist von zentraler Bedeutung, um kranke Tiere zu identifizieren und den Krankheitsverlauf beurteilen zu können. Typisch für den Verlauf der Krankheit ist die Entwicklung einer diastolischen Dysfunktion. Klinische Symptome treten meist erst auf, wenn die Katze bereits hochgradig erkrankt ist. Die myokardialen Veränderungen können zu einem kongestiven Herzversagen oder einem plötzlichen Herztod führen.
    Der Goldstandard, eine HCM zu diagnostizieren, ist die Darstellung einer Wandhypertrophie mittels Echokardiographie. Eine Dysfunktion kann jedoch bereits vor einer messbaren Hypertrophie vorliegen. Das Ziel dieser Studie „Evaluation der systolischen und diastolischen Funktion bei der felinen hypertrophen Kardiomyopathie mittels Gewebedoppler“ war daher die Untersuchung der myokardialen Funktion in verschiedenen Krankheitsstadien der HCM und der Vergleich mit herzgesunden Katzen.
    Die Studienpopulation setzte sich aus 280 verschiedenen Katzen unterschiedlicher Rassen zusammen. Die Katzen wurden aufgrund des Hypertrophiegrades und der Atriumgröße in die Stadien herzgesund, equivocal, geringgradig, mittelgradig und hochgradig erkrankt eingeteilt.
    Die herkömmliche Einteilung der Krankheitsstadien mittels der in der parasternalen Kurzachse gemessenen Wanddicken sollte anhand von Messungen der Wanddicken in weiteren Schallebenen überprüft werden. Die maximale diastolische Wanddickenmessung aus drei Schallebenen zeigte sich dabei einer Messung ausschließlich aus der parasternalen Kurzachse überlegen.
    Neben der linksventrikulären Studie und dem konventionell angewendeten Mitralklappenein- flussprofil wurden die Gewebegeschwindigkeit und – erstmalig bei der felinen HCM – die Strain und die Strain Rate des Septums wie auch der linken Wand mittels Farbgewebedoppler evaluiert. Zudem wurden die beiden Softwareauswertungsprogramme EchoPAC® 2D-Strain und EchoPAC® QAnalyse miteinander verglichen. Lediglich EchoPAC® Q-Analyse erwies sich als geeignet für den klinischen Einsatz.
    Im Gegensatz zum herkömmlich eingesetzten Mitralklappeneinflussprofil zeigten sich bei den Messungen mittels Gewebedoppler häufig signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Krankheitsstadien. Mittels Gewebedoppler konnten bereits bei als equivocal eingestuften Tieren sowie in nicht hypertrophierten Wandsegmenten bei erkrankten Katzen Funktions- störungen im Myokard detektiert werden. Die frühdiastolische Gewebedopplergeschwin- digkeit und das Verhältnis dieser zu der frühdiastolischen Mitralklappeneinflussgeschwin- digkeit erwiesen sich als sensitiver Parameter zur Detektion einer diastolischen Dysfunktion. Verschmolzene EA-Wellen zeigten in ihrem Verlauf in den verschiedenen Krankheitsstadien den Einfluss beider singulärer Wellen. Dies lässt die Bedeutung einer getrennten Betrachtung von singulären und verschmolzenen früh- und spätdiastolischen Parametern erkennen.
    Die systolische Funktion war ebenfalls mit zunehmendem Krankheitsstadium beeinträchtigt. Die Strain zeigte am häufigsten signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Stadien und war damit am besten geeignet, eine systolische Dysfunktion zu detektieren. Mit zunehmendem Krankheitsstadium kam es zudem zu einem vermehrten Auftreten eines Postsystolic Shortening.
    Die Strain Rate zeigte die gleiche Tendenz über die einzelnen Krankheitsstadien.
    Die Gewebegeschwindigkeit war der Strain Rate jedoch in der Detektion einer myokardialen Dysfunktion überlegen.
    Der Gewebedoppler kann zur unterstützenden Diagnose einer HCM bereits in einem sehr frühen Krankheitsstadium eingesetzt werden. Zudem können beim individuellen Tier die Verlaufskontrolle und Therapie angepasst werden. Ein Einsatzgebiet des Gewebedopplers kann bei der Entwicklung neuer Medikamente, die die Progression einer myokardialen Dysfunktion aufhalten, liegen. Aufgrund der ähnlichen Ursache, Pathogenese und klinischen Präsentation kann die feline HCM als Model der humanen HCM dienen.
    (Quelle der Zusammenfassung: http://edoc.ub.uni-muenchen.de/13245/1/Sarkar_Rotna.pdf)

Link zur Dissertation:
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/13245/1/Sarkar_Rotna.pdf

Schinner et al: Genetische Assoziation der Polymorphismen und HCM bei MCO

Dissertation:
Genetische Assoziation der A31P- und A74T-Polymorphismenim kardialen Myosin-binding-protein-C-Gen mit der felinen familiären hypertrophen Kardiomyopathie bei Maine-Coon-Katzen
von Christel Gerlinde Schinner, K. Weber, K. Hartmann, G. Wess

Abteilung für Kardiologie der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München

    Inhaltsangabe:
    Einleitung: Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist die häufigste feline Herzerkrankung mit autosomal dominantem Erbgang und variierender Penetranz.
    Die A31P- und A74T-Polymorphismen (SNPs) im kardialen Myosin binding protein C3-Gen (MYBPC3) werden derzeit als kausale Mutationen bei Maine Coon-Katzen angesehen.
    In der Praxis weichen Ultraschalldiagnosen häufig vom Genotyp ab.
    Von züchterischer sowie tierärztlicher Seite ist unklar, wie mit herzgesunden Genotyp positiven Katzen verfahren werden soll.
    Ziel der Studie waren deshalb die Evaluierung der klinischen Assoziation beider SNPs sowie die Beurteilung der klinischen Validität bereits vermarkteter Gentests.
    Material und Methoden:
    83 Maine Coon-Katzen und 68 Katzen unterschiedlicher Rassen gingen in die Studie ein.
    Weibliche Tiere mussten älter als 36 Monate, männliche älter als 24 Monate sein.
    Der Phänotyp „herzgesund“ oder „HCM“ musste eindeutig zuzuordnen sein.
    Die Phänotypisierung erfolgte mittels Herzultraschall, die Genotypisierung mittels Taqman® Genotyping Assays.
    Ergebnisse:
    21,13% der herzgesunden Tiere waren im Gentest positiv für den A31P- und
    32,84% für den A74T-SNP.
    75% der HCM-Gruppe trugen das gesunde Allel bezüglich des A31P- und 50% bezüglich des A74T-SNPs.
    Die Allelfrequenzen unterschieden sich zwischen den Phänotypgruppen nicht signifikant. Anhand der vorliegenden Studienpopulation bestand kein Hinweis, dass bereits vermarktete Gentests einen prädiktiven Wert besitzen.
    Eine computergestützte Proteinanalyse ordnete die Auswirkung der SNPs auf das Protein als benigne ein.
    Der A31P-Polymorphismus ist spezifisch für Maine Coons, während der A74T-Polymorphismus auch bei anderen Katzenrassen vorkommt.
    Schlussfolgerungen:
    Mit der untersuchten Patientenzahl wurde keine Assoziation zwischen der HCM und den untersuchten Polymorphismen gefunden.
    Der Goldstandard für die Zuchtauslese besteht weiterhin in der jährlichen echokardiographischen Untersuchung.
    (Quelle der Inhaltsangabe: http://tpk.schattauer.de/de/inhalt/archiv/issue/198/manuscript/9422/download.html)

Link zur Dissertation:
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/10503/1/Schinner_Christel_Gerlinde.pdf

Schiller: Farbgewebedoppler bei der herzgesunden Katze

Dissertation
“Farbgewebedoppler bei der herzgesunden Katze: Einfluss von Auswertungsprogrammen, Software- und Aufnahmeeinstellungen auf die Gewebegeschwindigkeit, Strain und Strain Rate”
von Sonja Schiller

Lehrstuhl für innere Medizin der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München

    Inhaltsangabe
    Die vorliegende Arbeit stellt eine Grundlagenarbeit zum Einsatz des Gewebedopplers in der tiermedizinischen kardialen Diagnostik an der Katze dar. Verschiedene auf dem Markt erhältliche Gewebedopplerauswertungsprogramme werden evaluiert und miteinander verglichen. Der Einfluss von ausgewählten Software- und Aufnahmeeinstellungen, die sich signifikant auf die Gewebedopplermessungen auswirken können, wird herausgearbeitet. Dabei werden auch die neuen Verformungsparameter Strain und Strain Rate berücksichtigt und Referenzwerte für die herzgesunde Katze genannt.
    (Quelle der Inhaltsangabe: http://edoc.ub.uni-muenchen.de/7445/)

Link zur Dissertation:
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/7445/1/Schiller_Sonja.pdf

Wess et al: Verbindung der Genvarianten und HCM bei MCO und anderen Rassekatzen

Verbindung der Genvarianten A31P und A74T im myosinbindenden Protein C3 Gen und Hypertropher Kardiomyopathie bei Maine Coon und anderen Rassekatzen
von Wess G, Schinner C, Weber K, Küchenhoff H, Hartmann K.

Abteilung für Kardiologie der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München

    Inhaltsangabe
    Hintergrund: Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist ein autosomal dominantes ererbtes Merkmal von Katzen.
    Man nimmt an, dass der Single Nukleotid-Polymorphismus (SNP) im Myosin-bindenden Protein C 3 Gen die HCM-auslösende Mutation bei Maine Coon Katzen ist.
    Zusätzlich wird der A74T SNP als HCM-Gentest angeboten
    Ziele:
    Die genetische Verbindung zwischen den oben angegebenen SNPs und Phänotypen zu evaluieren.
    Tiere:
    83 Maine Coon Katzen und 68 andere Rassekatzen (Norwegische Waldkatzen, Perser und kurzhaarige Hauskatzen).
    Methoden:
    Die Studie wurde als Prospektivstudie durchgeführt.
    Die Katzen wurden mittels Echokardiografie als gesund oder HCM-positiv eingestuft.
    Für den Gentest wurde Taqman Genotyping Assay verwendet, die Ergebnisse wurden durch sequenzielle Analyse bestätigt.
    Ergebnisse:
    Bei 18 von 83 (23%) der Maine Coon Katzen wurde A31P gefunden
    15 dieser 18 Maine Coons (83%) mit der A31P Mutation waren bei der Echokardiografischen Untersuchung gesund (durchschnittliches Alter 65 Monate).
    Die A74T Mutation war bei 28 von 79 (35%) der Maine Coon Katzen und bei 42 von 68 (62%) der übrigen Rassekatzen nachweisbar.
    22 dieser 28 (79%) Maine Coon Katzen und 21 dieser 42 (62%) anderen Rassekatzen mit der A74T Mutation waren gesund bei einem durchschnittlichen Alter von 72 beziehungsweise 91 Monaten.
    Von 12 Maine Coons mit HCM waren 9 (75%) genotypisch negativ auf die A31P Mutation und 6 (50%) auf die A74T Mutation.
    Die Allelfrequenzen wichen nicht signifikant ab (P= .47) innerhalb der Phenotypgruppen. Keiner der ausgewerteten Gentests war in der Lage eine nützliche prognostische Information über die Erkrankung zu liefern.
    Schlussfolgerungen und klinische Bedeutung:
    Der Wert der derzeit verfügbaren Gentests bei den Katzen dieser Studie ist gering.
    Die analysierten Mutationen scheinen eine niedrige Penetranz zu haben und sogar homozygote Katzen können gesund bleiben.
    (Quelle der Inhaltsangabe: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1939-1676.2010.0514.x/abstract?userIsAuthenticated=false&deniedAccessCustomisedMessage)

Link zur Studie:
http://www.justcoons.de/images/HCM-genetictest-JVIM-2010.pdf

JAVMA

Paige et al: Auftreten von Kardiomyopathie in äußerlich gesunden Katzen

Prevalence of cardiomyopathy in apparently healthy cats
Christopher F. Paige, ms, dvm, dacvim; Jonathan A. Abbott, dvm, dacvim;
François Elvinger, dr med vet, phd, dacvpm; R. Lee Pyle, vmd, ms, dacvim

    Inhaltsangabe:
    Ziele:
    Um die Prävalenz von Kardiomyopathie und die Verbindung zwischen Kardiomyopathie und Herzgeräuschen in äußerlich gesunden Katzen festzustellen.
    Methoden:
    Querschnittsstudie.
    Tiere:
    103 gesund erscheinende Hauskatzen aus Privatbesitz.
    Methoden:
    Die Katzen wurden unabhängig voneinander von zwei Forschern körperlich und echokardiografisch untersucht. Die linke Herzkammerdicke wurde mittels 2-dimensionaler Echokardiografie in Längs- und Querschnitten ermittelt. Eine Linksherzhypertrophie wurde identifiziert, wenn die end-diastolische Messung der Zwischenkammerwand oder der Hinterwand ≥ 6 mm betrug. Bei Katzen mit Linksherzhypertrophie aber ohne Erweiterung der linken Herzkammer wurde angenommen, dass sie Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) haben. Die Zusammenhänge zwischen Herzgeräuschen und Doppler echokardiografischen Geschwindigkeitsprofilen, welche eine Blockade des dynamischen Kammerausflußtrakts anzeigen, wurden ermittelt.
    Ergebnisse:
    Herzgeräusche wurden bei 16 (15.5%; 95% Vertrauensbereich, 9.2% bis 24.0%) Katzen entdeckt; 5 von diesen hatten Kardiomyopathie. Zudem wurde Kardiomyopathie bei 16
    (15.5%; 95% Vertrauensbereich, 9.2% bis 24.0%) Katzen diagnostiziert; 15 hatten HCM und 1 hatte arrhythmogene Rechtsherz Kardiomyopathie. Von den Katzen mit HCM hatten 11 eine segmentale Linksherzhypertrophie, 3 hatten eine diffuse Linksherzhypertrophie und 1 hatte eine grenzwertige Linksherzhypertrophie gekennzeichnet durch systolische Vorwärtsbewegung der Mitralklappe. Die Sensitivität und Besonderheit der auskultatorischen Entdeckung eines Herzgeräuschs um Kardiomyopathie zu diagnostizieren lag zwischen 31% beziehungsweise 87%. Der echocardiografische Beweis von spät-systolischer Beschleunigung innerhalb der Kammerausflußtrakte wurde in Verbindung gebracht mit dem Auftreten von Herzgeräuschen.
    Schlussfolgerungen und klinische Relevanz:
    Kardiomyopathie war verbreitet unter den gesunden Katzen, die in dieser Studie untersucht wurden. In scheinbar gesunden Katzen ist dieEntdeckung eines Herzgeräuschs kein verlässlicher Indikator für Kardiomyopathie.
    (Quelle der Inhaltsangabe: http://www.idexx.co.uk/pdf/en_au/smallanimal/
    reference-laboratories/javma200906-prevalence-cardiomyopathy-cats.pdf
    )

Link zur Studie:
http://www.idexx.co.uk/pdf/en_au/smallanimal/reference-laboratories/
javma200906-prevalence-cardiomyopathy-cats.pdf

U. C. Alfort

Mary et al: Auftreten der MYBPC3-A31P Mutation in einer europäischen Katzengruppe und Verbindung mit HCM bei Maine Coons

Prevalence of the MYBPC3-A31P mutation in a large European feline population and association with hypertrophic cardiomyopathy in the Maine Coon breed.
Mary J, Chetboul V, Sampedrano CC, Abitbol M, Gouni V, Trehiou-Sechi E, Tissier R, Queney G, Pouchelon JL, Thomas A.

ANTAGENE, Animal Genetics Laboratory, 2 allée des Séquoias, Limonest cedex (Lyon), France.

    Inhaltsangabe
    Ziele: Die MYBPC3-A31P Mutation wurde in den USA bei einer Familie von Maine Coon Katzen mit einer autosomal dominanten Hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) entdeckt.
    Die Ziele dieser Prospektivstudie waren:
    1) das Auftreten dieser Mutation in einer großen Katzenpopulation aus Europa zu bewerten;
    2) diese Daten mit dem Auftreten von HCM bei der Maine Coon Rasse zu vergleichen.
    Tiere und Methoden:
    1) 3757 Katzen unterschiedlicher Rassen einschließlich 2744 Maine Coon wurden auf die Mutation untersucht.
    2) 164 der 2744 Maine Coon Katzen wurden echokardiografischen Untersuchungen unterzogen (Echo-Gruppe, Durchschnittsalter = 2.6 Jahre [0.3-11.5]).
    Ergebnisse: 1) In der gesamten Studienpopulation wurde die Mutation nur bei Maine Coon Katzen gefunden (Prävalenz = 41.5%), abgesehen von einer Britisch Langhaar Katze.
    2) 55 von 164 (34%) Katzen der Echo-Gruppe trugen die Mutation während nur 12 von diesen 164 Katzen (7%; 5/48 heterozygot, 5/7 homozygot mutiert, 2/109 homozygot Wildtyp) HCM zeigten.
    MYBPC3-A31P wurde mit einem signifikant erhöhten Risiko von HCM in Verbindung gebracht (relatives Risiko = 9.91).
    Schlussfolgerungen: Die MYBPC3-A31P Mutation ist häufig auftretend bei Maine Coon Katzen in Europa und scheint rassespezifisch zu sein mit potentiell geringen Vorfällen.
    Junge, unbetroffene mutierte Katzen und betroffene, homozygote Wildtyp-Katzen illustrieren die phänotypische und ätiologische Heterogenität der felinen HCM, wie sie bei Menschen gezeigt wurde.
    (Quelle der Inhaltsangabe: http://www.idexx.co.uk/pdf/en_au/smallanimal/
    reference-laboratories/javma200906-prevalence-cardiomyopathy-cats.pdf
    )

Link zur Studie:
http://www.prodinra.inra.fr/prodinra/pinra/data/2011/02/
PROD20116b6f1238_20110222025429727.pdf

Sampedrano et. al.: Zusammenhang von Schallbefunden und Gentests bei MCO

Prospective echocardiographic and tissue Doppler imaging screening of a population of Maine Coon cats tested for the A31P mutation in the myosin-binding protein C gene: a specific analysis of the heterozygous status.
Carlos Sampedrano C, Chetboul V, Mary J, Tissier R, Abitbol M, Serres F, Gouni V, Thomas A, Pouchelon JL.
Unité de Cardiologie d'Alfort, Maisons-Alfort, France.

    Inhaltsangabe:
    Hintergrund: Eine Mutation im sarkomären Gencode für das Myosin-bindende Protein C Gen wurde bei einer Gruppe Maine Coon Katzen mit Hypertropher Kardiomyopathie identifiziert (MyBPC3-A31P Mutation). Jedoch wurde die enge Verbindung zwischen dem Genotyp und dem Phenotype (Linkskammerhypertrophie [LVH] und -dysfunktion) niemals in einem großen Bestand, besonders unter heterozygoten (Hetero) Katzen, ermittelt.
    Ziele:
    Die Morphologie und Funktion der linken Herzkammer mittels Echokardiografie und Tissue Doppler Imaging (TDI) bei einem Bestand von Maine Coon Katzen, die auf die MyBPC3-A31P Mutation getestet waren, zu erforschen, mit einem Fokus auf Hetero Tiere.
    Tiere: 96 Maine Coon Katzen.
    Methoden:
    Prospektive beobachtende Studie. Die Katzen wurde auf die MyBPC3-A31P Mutation getestet und sowohl mit Echokardiografie als auch 2-dimensionalem Farb-TDI untersucht.
    Ergebnisse:
    52 der 96 Katzen hatten die Mutation nicht (Genotyp Wildtyp, Homo WT), jeweils 38/96 und 6/96 waren hetero- und homozygot mutierte (Homo M) Katzen. Nur 11% der Hetero Katzen (4/38) hatten LVH und 29% (10/34) der Hetero Katzen ohne LVH waren >4 Jahre alt (4.1-11.5 Jahre). LVH wurde auch bei 2 Homo WT Katzen entdeckt (4%). Ein signifikantl verminderter (P < .05) längslaufender E/A (Verhältnis zwischen frühen und späten diastolischen Herzmuskelgeschwindigkeiten) im basalen Segment des interventrikularen Septums wurde bei Hetero Katzen ohne LVH (n = 34) beobachtet, verglichen mit Homo WT Katzen ohne LVH (n = 50), folglich bestätigend dass der Hetero Status verbunden ist mit regionaler diastolischer Dysfunktion (P < .05).
    Schlußfolgerungen:
    Der heterozygote Status ist nicht beständig verbunden mit LVH und bedeutender myokardialer Dysfunktion. Überdies können auch, Homo WT Katzen ebenfalls LVH entwickeln, ein Hinweis darauf, dass andere genetische Ursachen eine Rolle spielen könnten.
    (Quelle zur Inhaltsangabe: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19175727)

Universität Paris-Est

Chetboul, Prognostische echokard. und Gewebe Doppler Untersuchung einer großen Sphynx-Gruppe

Prospective echocardiographic and tissue Doppler screening of a large Sphynx cat population: reference ranges, heart disease prevalence and genetic aspects.
Chetboul V, Petit A, Gouni V, Trehiou-Sechi E, Misbach C, Balouka D, Carlos Sampedrano C, Pouchelon JL, Tissier R, Abitbol M.
Quelle
Université Paris-Est, Ecole Nationale Vétérinaire d'Alfort, Unité de Cardiologie d'Alfort (UCA), Centre Hospitalier Universitaire Vétérinaire d'Alfort (Chuva), 7 avenue du Général de Gaulle, 94704 Maisons-Alfort Cedex, Frankreich. vchetboul@vet-alfort.fr

    Inhaltsangabe:
    Ziele:
    (1) Um die Morphologie und Funktion des Herzens mittels Echokardiographie und Gewebe-Doppler-Imaging (TDI) zu untersuchen, (2) um die Prävalenz und Eigenschaften von Herzkrankheiten zu bestimmen und (3) um mögliche genetische Merkmale in einer Population von Sphynx Katzen, die für Herz-Kreislauf-Screening vorgestellt wurden, zu beurteilen.
    Tiere:
    Insgesamt wurden von geschulten Beobachtern von 2004 bis 2011 an 114 Sphynx Katzen unterschiedlichen Alters (2,62 ± 1,93 Jahre [0,5-10,0]) 147 echokardiographische Untersuchungen durchgeführt, einschließlich 33 Follow-ups .
    Methoden:
    Die Sphynx-Katzen wurden einer körperlichen Untersuchung, einer konventionellen Echokardiographie, und, falls möglich, einem zwei-dimensionalen Farb-TDI unterzogen.
    Ergebnisse:
    Unter den konventionellen echokardiographischen Befunden waren 75/114 normale (65,8%) und 39/114 (34,2%) abnormale Untersuchungen mit einer Diagnose von entweder angeborenen Herzfehlern (n = 16) oder hypertropher Kardiomyopathie (HCM, n = 23). Bei gesunden erwachsenen Katzen, wurde ein signifikanter Körpergewicht Effekt für mehrere echokardiographische Variablen beobachtet, einschließlich der enddiastolischen linksventrikulären (LV) freien Wand (P <0,01), Scheidewand (P <0,001) und LV Durchmesser (P <0,001). Eine Mitralklappen Dysplasie (MVD) wurde als einzeln auftretender oder assoziierter Defekt bei 15/16 Katzen mit angeborenen Herzfehlern beobachtet. Ein signifikanter Anstieg der HCM Prävalenz (P <0,001) wurde mit zunehmendem Alter beobachtet. Die Stammbaum-Analyse einer großen Familie (n = 81) könnte auf eine autosomal dominante Vererbung der HCM mit unvollständiger Penetranz hindeuten.
    Fazit:
    Bei der Interpretation der Werte der diastolischen myokardialen Wandstärken bei Sphynx Katzen sollte das Körpergewicht berücksichtigt werden. Darüber hinaus sind HCM und MVD zwei relativ häufige Herzerkrankungen in dieser Katzenrasse. Mehr Stammbaumdaten werden benötigt, um die Vererbung von HCM auf Rasse-Ebene zu bestätigen.
    Quelle der Zusammenfassung: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23131204

Universität Toulouse

Auriol: Studie zu echokardiografischen Referenzwerten bei der Rasse Sphynx

Etudes des intervalles de référence des mesures échocardiographiques chez le chat de race Sphynx par Auriol, Laura Amélie

    Inhaltsangabe
    Die echokardiographischen Referenzbereiche im zweidimensionalen Modus, der Bewegungszeit und im Doppler in der vorliegenden Studie für die Sphynx-Rasse werden aus 71 Individuen gezogen. Die Ergebnisse sind in der Nähe der zuvor für die Hauskatze ermittelten Werte, aber immer noch genauer für die Sphynx-Rasse. Einige Unterschiede sind dennoch bemerkenswert. Die Geschwindigkeit (EMITR) ist vor allem größer und die TRIV ist kleiner an der Sphinx, als bei Hauskatzen in dieser Studie. Das Verhältnis AG / Ao und die Strömungsgeschwindigkeit im Truncus pulmonalis sind auch höher verglichen mit den bisher veröffentlichten Daten. Das Gewicht und Alter haben keinen signifikanten Einfluss auf die Messung der echokardiographischen Parameter in dieser Studie. Es wäre in der Zukunft interessant, auf der einen Seite ein Follow-up von all diesen Katzen zu studieren (die Entwicklung dieser echokardiographischen Messungen) und andererseits die Referenzbereiche für die Rasse aus einer größeren Anzahl von Katzen zu berechnen, um eine nicht-parametrische Methode zu verwenden.
    (Quelle zur Inhaltsangabe: http://oatao.univ-toulouse.fr/5088/1/auriol_5088.pdf)

Link zur Studie:
http://oatao.univ-toulouse.fr/5088/1/auriol_5088.pdf

Bagarmossen Animal Hospital, Albano Animal Hospital, Department of Physiology, Faculty of Veterinary Medicine, Swedish University of Agricultural Science

Gundler et al: Auftreten von HCM bei einer Gruppe symptomfreier MCO

Prevalence of myocardial hypertrophy in a population of asymptomatic Swedish Maine coon cats
by Suzanne Gundler, Jens Häggström and Anna Tidholm

    Inhaltsangabe
    Hintergrund: Maine Coon haben eine familäre Disposition, Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) zu entwickeln mit nachgewiesener autosomal dominantem Erbgang.
    Die gängige Methode, HCM zu diagnostizieren ist die Benutzung von Echocardiographie. Jedoch wurden eindeutige Referenzkriterien nicht eingeführt.
    Ziele:
    Das Ziel der Studie war, das Auftreten von echokardiografischen Veränderungen die Hypertropher Kardiomyopathie in schwedischen Maine Coon Katzen entsprechen, zu bestimmen und die echocardiografischen Messungen mit zuvor veröffentlichten Referenzwerten zu vergleichen.
    Methoden:
    Alle Katzen älter als 8 Monate im Besitz von Züchtern, die in Stockholm leben und auf der Webseite der schwedischen Maine Coon im Februar 2001 aufgeführt waren, wurden eingeladen, an der Studie teilzunehmen.
    Bei allen Katzen wurde eine körperliche Untersuchung sowie M-mode und 2D echocardiografische Untersuchungen durchgeführt.
    Ergebnisse:
    Die Untersuchung von 42 asymptomatischen Maine Coon Katzen (10 männliche und 32 weibliche) wurde durchgeführt.
    Das Alter der Katzen reichte von 0,7 bis 9,3 Jahren mit einem Durchschnitt von 4,8 ± 2,3 Jahren.
    4 Katzen (9,5%) hatten eine diastolische interventrikulare Septumwand (IVSd) oder eine linke ventriculäre freie Wand (LVPWd) mit einer Dicke von über 6,0 mm.
    Bei 3 dieser Katzen war die Hypertrophie segmentiell.
    2 Katzen (4,8%) hatten eine systolische vordere Bewegung (SAM) der Mitralklappe ohne begleitende Hypertrophie.
    5 Katzen (11,9%) hatten IVSd oder LVPWd über 5,0 mm aber weniger als 6,0 mm.
    Schlussfolgerungen:
    Abhängig von den benutzten Referenzwerten variierte die Prävalenz von HCM in dieser Studie von 9,5% bis 26,2%.
    Unsere Studie lässt erkennen, dass die linke Kammerwanddicke einer normalen Katze eher bei 5,0 mm oder weniger liegt, als bei 6,0 mm, was bisher von den meisten Kardiologen benutzt wurde.
    Angemessene echocardiografische Referenzwerte für Maine Coon Katzen, und diagnostische Kriterien für HCM müssen weiter erforscht werden.
    (Quelle der Inhaltsangabe: http://www.actavetscand.com/content/50/1/22)

    Aus dieser Studie ein Hinweis zu den Referenzwerten:
    Abhängig von den benutzten Referenzwerten variierte die Prävalenz von HCM in dieser Studie von 9,5% bis 26,2%.
    Unsere Studie lässt erkennen, dass die linke Kammerwanddicke einer normalen Katze eher bei 5,0 mm oder weniger liegt, als bei 6,0 mm, was bisher von den meisten Kardiologen benutzt wurde.
    Angemessene echocardiografische Referenzwerte für Maine Coon Katzen, und diagnostische Kriterien für HCM müssen weiter erforscht werden.

Link zur Studie:
http://www.actavetscand.com/content/50/1/22

Universität Kopenhagen

Godiksen et. al.: HCM bei jungen MCO, verursacht durch die p.A31P cMyBP-C Mutation

Hypertrophic cardiomyopathy in young Maine Coon cats caused by the p. A31P cMyBP-C mutation - the clinical significance of having the mutation
by Mia TN Godiksen, Sara Granstrøm, Jørgen Koch and Michael Christiansen

    Inhaltsangabe
    Hintergrund:
    Die c.91G > C Mutation im MYBPC3-Gen, welches das kardiale Myosinbindende Protein C (cMyBP-C) kodiert, wird bei Maine Coon Katzen in Verbindung gebracht mit feliner Hypertropher Kardiomyopathie (fHCM).
    Die Mutation bewirkt den Ersatz eines Alanins anstelle eines Prolins am Genort 31 (p.A31P) des cMyBP-C.
    Der Erbgang wurde aufgrund eines einzigen Stammbaums als autosomal dominant angenommen.
    Jedoch werden größere Studies benötigt, um die Bedeutung für die Katzen aufzuarbeiten, heterozygot oder homozygot für die Mutation zu sein hinsichtlich echokardiografischer Kennzahlen und der Wahrscheinlichkeit, fHCM zu entwickeln.
    Das Ziel der vorliegenden Studie war, die klinische Bedeutung, homozygot oder heterozygot für die p.A31P cMyBP-C Mutation zu sein, bei jungen bis Katzen mittleren Alters aufzuarbeiten.
    Methoden:
    Die Kohorte bestand aus 332 MCO Katzen, hiervon 282 Katzen < 4 Jahre (85%). Alle Katzen wurden mittels 2-D und M-mode Echokardiographie untersucht.
    Die DNS wurde von Blutproben oder Mundschleimhautabstrichen extrahiert und auf die
    p.A31P cMyBP-C Mutation im Exon 3 des Gens untersucht, indem Polymerase Kettenreaktion, gefolgt von DNS Sequenzierung benutzt wurde.
    Ergebnisse:
    Die Prävalenz feliner HCM lag in der Kohorte bei 6.3%.
    18 Katzen waren homozygot und 89 Katzen waren heterozygot für die Mutation.
    Das Chancenverhältnis, fHCM zu haben, lag für homozygote Katzen bei 21.6 (95% Vertrauensbereich 7.01-66.2), sofern die Gruppe der Katzen mit equivocal Schallbefund als nicht betroffen klassifiziert wurde.
    Insgesamt 50% der Katzen, die homozygot für die Mutation waren, hatten fHCM. Die Heterozygosität für p.A31P war nicht verbunden mit einem signifkanten Chancenverhältnis für fHCM.
    Bei den Katzen der Altersgruppe 4 bis 6 Jahre wurde ein ähnliches, nicht signifikantes Chancenverhältnis für heterozygote Katzen sichtbar.
    Nur zwei der Katzen älter als 4 Jahre waren homozygot und bei beiden wurde fHCM diagnostiziert.
    Schlussfolgerungen:
    Da es kein signifikantes Chancenverhältnis verbunden mit der Heterozygosität für die pA31P cMyBP-C Mutation in dieser Altersgruppe gibt, muss die Mutation eine sehr niedrige Penetranz in dieser Gruppe haben. Ausgehend von unserer Datenbasis würde es scheinen, dass die meisten MCO Katzen, die fHCM aufgrund der p.A31P Mutation entwickeln vor dem Alter von 6 Jahren, dies aufgrund ihrer Homozygenität für diese Mutation tun.
    (Quelle der Inhaltsangabe: http://www.actavetscand.com/content/53/1/7)

    Aus dieser Studie ein Hinweis zu den Referenzwerten:
    Ein “normales Herz” zu definieren, ist eine komplizierte klinische Herausforderung, welche Serienmessungen und das Sammeln einer ausreichenden Vielfalt prä-klinischer und klinischer Informationen beinhaltet. Jede bestimmte Herzerkrankung benötigt, im Prinzip, einen bestimmten Referenzbereich oder Entscheidungs-Grenzwerte (Bemessungsgrundlagen). Entscheidungs-Grenzwerte für fHCM mit diastolischem LVFW und IVS > 6 mm kann Schwierigkeiten beim Schall auf fHCM bei phänotypisch normalen "Trägern" oder bei Katzen mit Mutationen welche spät-manifestierende fHCM auslösen, auferlegen. Im frühen Stadium der Krankheit wäre ein hoher Anteil falsch-negativer Ergebnisse die Konsequenz einer zu hoch gewählten Bemessungsgrundlage.
    Die Gruppe der equivocal MCO Katzen würde eine große Anzahl von sowohl “falsch-positiven” als auch “falsch-negativen” Katzen enthalten. Diese Kategorie enthält Katzen mit normaler Wandstärke (< 5.5 mm) und Papillarmuskel-Hypertrophie, mit oder ohne Verschluß. Folglich wurde der Begriff "equivocal" für Katzen verwendet, bei denen das Herz einige der echokardiografischen Zeichen, welche auf fHCM hinweisen, zeigte, aber ohne charakteristisch genugzu sein, um die Katze als fHCM-positiv zu klassifizieren. Diese Katzen befanden sich in einer Grauzone und eine echokardiografische Folgeuntersuchung wurde bei dieser Gruppe immer empfohlen.
    Der gegenwärtige Referenzbereich wurde in einer homogenen, breiten MCO Bevölkerung ermittelt. Keine "normale" weibliche oder männliche Katze hatte Wanddicken > 5 mm und nur drei von 26 equivocal Katzen waren im Bereich von 5-5.5 mm. Obwohl eine Absenkung der Bemessungsgrundlage von 6 auf 5.5 mm leicht vermehrte falsch-positive Befunde verursachen würde, fanden wir dass eine obere Grenze von 5.5 mm ein angemessenerer Wert für den fHCM-Schall war. Dies war ein Befund in Übereinstimmung mit einer vorhergegangenen Studie, bei der 5.0 mm als normale Obergrenze für Herzmuskeldicke bei MCO angeregt wurde.

Link zur Studie
http://www.actavetscand.com/content/53/1/7

Granström et. al.: Auftretenswahrscheinlichkeit von HCM bei einer Gruppe Britsch Kurzhaar

Prevalence of hypertrophic cardiomyopathy in a cohort of British Shorthair cats in Denmark.
Granström S, Godiksen MT, Christiansen M, Pipper CB, Willesen JL, Koch J.

Department of Small Animal Clinical Sciences, University of Copenhagen, Copenhagen, Denmark.

    Inhaltsangabe
    Hintergrund: Familäre Hypertrophische Kardiomyopathie (HCM) wurde bereits bei Britisch Kurzhaar Katzen (BRI) beschrieben, aber bis jetzt wurden noch keine Berichte veröffentlicht, welche die Auftretenswahrscheinlichkeit der Krankheit bei dieser Rasse beschreiben.
    Ziele: Das Ziel dieser Studie war, das Auftreten von HCM in einer großen Kohorte von BRI aufzuzeigen und den Einfluss von Geschlecht, Gewicht und steigendem Alter als potentielle Risikofaktoren für diese Krankheit zu bewerten.
    Tiere:
    329 BRI wurden während einer 4-jährigen Periode zu einem Routine-HCM-Screening präsentiert.
    Methode:
    Prospektive Querschnittsstudie in welcher alle Katzen mittels konventioneller Echokardiografie auf HCM untersucht wurden.
    Ergebnis:
    Eine Gesamtheit von 329 Katzen wurden untersucht, 214 weibliche und 115 männliche, mit einem durchschnittlichen Alter von 2.3 Jahren (Altersbereich 0.8-14.1).
    28 Katzen (8.5%) wurden als HCM-positiv eingestuft, 14 (4.3%) als equivocal, 282 (85.7%) als HCM-negativ und bei 5 (2.1%) wurden andere Herzkrankheiten festgestellt.
    Das durchschnittliche Alter für eine HCM-Diagnose lag bei 2.7 Jahren (Altersbereich 0.9-14.1). Männliche Katzen hatten ein signifikant höheres Auftreten von HCM (20.4%) verglichen mit den Weibchen (2.1%) , was einem für Alter und Gewicht bereinigten (P < .001) Chancenverhältnis von 7.89 (95 % CI, 2.54-28.08) für Männchen im Vergleich zu Weibchen entspricht. 
    Schlussfolgerungen:
    Die BRI in der untersuchten Gruppe hatten eine hohe Auftretenswahrscheinlichkeit von HCM.
    Die HCM trat häufig in recht frühem Alter auf und betraf erheblich häufiger männliche Tiere.
    Die Studie empfiehlt stark, Ultraschalluntersuchungen bei dieser Rasse vorzunehmen, insbesondere bei Zuchtkatzen.
    (Quelle zur Inhaltsangabe: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21736622)

University Bristol

Ferasin L. et al: Feline idiopathische Kardiomyopathie: eine retrospektive Studie von 106 Katzen (1994-2001)

Feline idiopathic cardiomyopathy: a retrospective study of 106 cats (1994-2001).
Ferasin L, Sturgess CP, Cannon MJ, Caney SM, Gruffydd-Jones TJ, Wotton PR.
Feline Centre, Division of Companion Animals, Department of Clinical Veterinary Science, University of Bristol, Langford House, Langford, Bristol BS40 5DU, UK. luca.ferasin@bristol.ac.uk

    Zusammenfassung:
    Der Fall zeichnet 106 Katzen mit idiopathischer Kardiomyopathie auf, die zwischen September 1994 and September 2001 dem Feline Centre of the University of Bristol vorgestellt wurden und zurückblickend überprüft wurden.
    Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) war die am häufigsten anzutreffende Form (57.5%), gefolgt von Restriktiver Kardiomyopathie (RCM) (20.7%), Dilatativer Kardiomyopathie (DCM) (10.4%) und Unklassifizierter Kardiomyopathie (UCM) (10.4%).
    Eine Katze zeigte echokardiographische Veränderungen vergleichbar mit einer Moderatorband Kardiomyopathie (MBCM).
    Die meisten betroffenen Katzen waren Kurzhaarige Hauskatzen (DSH) (57.5%).
    Das Durchschnittsalter (+/-SD, range) der Katzen mit Kardiomyopathie bei der Vorstellung lag bei 6.8 (4.3, 0.5-16) Jahren, mit einer ausgeglichenen Verteilung von männlichen und weiblichen Tieren.
    Klinische Befunde, elektrokardiographische Veränderungen und radiologisch Abnormalitäten wurden ebenfalls überprüft.
    Die mittlere Überlebenszeit der 73 Katzen für welche Folgedaten verfügbar waren, lag bei 300 Tagen.
    Eine höhere Überlebenszeit wurde für Katzen mit UCM (925 Tage) beobachtet, verglichen mit denjenigen mit HCM (492 Tage), RCM (132 Tage) oder DCM (11 Tage).
    (Quelle der Zusammenfassung: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12765625

Royal Veterinary College

Wagner et al, Vergleich auskultatorischer und echokardiografischer Befunde bei gesunden erw. Katzen

Comparison of auscultatory and echocardiographic findings in healthy adult cats
Tobias Wagner, Dr med vet MRCVS , Virginia Luis Fuentes, MA VetMB PhD DVC MRCVS *, Jessie Rose Payne, BVetMed MRCVS , Noemie McDermott, BVetMed MRCVS , David Brodbelt, MA VetMB PhD DVA MRCVS
Department of Veterinary Clinical Sciences, The Royal Veterinary College, Hawkshead Lane,
North Mymms, Hatfield, Herts AL9 7TA, UK

Vergleich auskultatorische und
echokardiographische Befunde bei gesunden erwachsenen Katzen

    Zusammenfassung
    Zielsetzung:
    Diese Pilotstudie wurde durchgeführt, um die Prävalenz der Herzgeräusche zu untersuchen und den Zusammenhang zwischen auskultatorischen und echokardiographischen Erkenntnissen in scheinbar gesunden Katzen zu erforschen , um eine größere Studie zu entwerfen.
    Tiere, Materialien und Methoden:
    Erwachsene Katzen in 4 Tierheimen wurden über 2 Perioden von 2 Wochen jeweils durch Auskultation und Echokardiographie (Echo) untersucht.
    In der ersten Periode wurde die Echokardiographie nur bei Katzen mit Herzgeräusch angewandt.
    In der zweiten Periode durchliefen alle Katzen Auskultation von 2 Beobachtern und Echokardiographie.
    LVH (linksventrikuläre Hypertrophie) wurde auf 5 Arten definiert:
    maximale diastolische linksventrikuläre (LV) Wandstärke ≥ 6 mm oder ≥ 5,5 mm mit 2D (bezeichnet als LVH6 2D bzw. LVH5.5 2D)
    oder
    M-Mode-Echo (jeweils LVH6 MM oder LVH5.5 MM)
    oder
    LV Wandstärke ≥ 6 mm (2D) für > 50% eines Wandsegments (LVH50%).
    Ergebnisse:
    67/199 (34%) Katzen hatten ein Herzgeräusch.
    Die Übereinstimmungsvereinbarung zwischen den Untersuchern über Anwesenheit eines Herzgeräuschs war moderat (k 0,47).
    61 Katzen mit einem Herzgeräusch und 31 Katzen ohne wurden sowohl Auskultation und Echo unterzogen.
    Abhängig von den Kriterien wurde LVH (linksventrikuläre Hypertrophie) in 31 (LVH6 2D), 21 (LVH50%) und 11 (LVH6 MM) untersuchten Katzen diagnostiziert.
    18-62% der Katzen mit Herzgeräuschen hatte LVH, abhängig von den verwendeten echokardiographischen Kriterien.
    Die Übereinstimmung zwischen den Untersuchern war am besten bei der Identifizierung der LVH mit LVH6 2D und LVH50% (k ¼ 1,0).
    Schlussfolgerungen:
    Herzgeräusche sind in scheinbar gesunden Katzen häufig.
    Die Prävalenz der LVH hängt von den verwendeten Kriterien abhängig.
    (Quelle zur Zusammenfassung:
    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1760273410000603)

Winn Feline Health

Grant: Herzkrankheit bei Sibirischen Katzen

Herzkrankheit bei Sibirischen Katzen
Fortschrittsbericht, Winn Stipendium MT08-001
SNP (einzelner Nukleotidpolymorphismus) Analyse bei Sibirischen Katzen mit Hypertropher Kardiomyopathie
Forscher: Robert A. Grahn, University of California-Davis

    Inhaltsangabe:
    Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist die häufigste vererbte Herzerkrankung bei Hauskatzen. Die Krankheit wurde bei vielen Rassen identifiziert, wie Maine Coon, Ragdoll, American Shorthair, Devon Rex, Sphynx, Bengal und Sibirische Katze. Mutationen im Gen MYBPC3 wurden bei Ragdolls und Maine Coons mit HCM gefunden, aber diese Mutation ist bislang nicht dafür bekannt, für HCM bei anderen Rassen verantwortlich zu sein. Feline HCM ähnelt stark humaner HCM welche von Mutationen in jedem der 7 Gen-Kandidaten hervorgerufen wird. Über 100 Proben von Sibirischen Katzen wurden zum Labor des Forschers zum HCM-Test gesandt. Bislang wurde eine Anzahl von Gen-Kandidaten als Auslöser für HCM bei dieser Rasse eliminiert. Eine Chromosomenregion wurde identifiziert, welche eine wahrscheinliche Verknüpfung zur Krankheit aufweist. Bei Menschen ist diese Genomregion verbunden mit cardiovaskulärer, die Herzkranzgefäße betreffender Krankheit, so dass diese Region ein wahrscheinlicher Kandidat für HCM bei Sibirischen Katzen zu sein scheint und die Forschung ist im Gange. [MK]
    (Quelle zur Inhaltsangabe: http://winnfelinehealth.blogspot.it/2012/06/heart-disease-in-
    siberian-cats.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed
    %3A+CatHealthNewsFromTheWinnFelineFoundation+
    %28Cat+Health+News+from+the+Winn+Feline+Foundation%29
    )

Silverman et. al.: Hypertrophe Kardiomyopathie bei Sphynx Katzen

Silverman SJ, Stern JA, Meurs KM. Hypertrophic cardiomyopathy in the Sphynx cat: A retrospective evaluation of clinical presentation and heritable etiology. J Feline Med Surg 2012;14:246-249.

    Inhaltsangabe:
    Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist die am weitesten verbreite Herzkrankheit bei Katzen. Bei einigen Katzenrassen, wie der Maine Coon oder Ragdoll, ist HCM eine erbliche Krankheit. Bei diesen Rassen wurden Mutationen gefunden die eindeutig ursächlich sind, und es könnte andere klinische Darstellungen geben. Das läßt vermuten, das HCM bei Katzen eine vielseitige Krankheit ist. Über die Sphynx Katzenrasse wird berichtet, das sie eine Veranlagung für HCM hat. Die Aufzeichnungen von 18 Katzen (11 weiblich, 7 männlich) wurden in Bezug auf Eigenschaften für HCM oder Familienätiologie ausgewertet. Das Alter der betroffenen Katzen war 0,5 bis 7 Jahre (median 2 Jahre). Die Ergebnisse deuten auf eine familiäre Krankheit hin, zumindest in einigen Fällen, mit mehrereren (vier) betroffenen Katzen innerhalb einer Familie. Die Art der Vererbung deutet auf ein autosomal dominantes Gen, ähnlich dem der Maine Coon, allerdings wäre ein künftiges Zuchtprogramm nötig um den tatsächlichen Vererbungsweg festzustellen. Das Alter des auftretens scheint bei Sphynx jünger zu sein als bei anderen Katzenrassen. Weitere Studien wären gerechtfertig, um eine ursächliche Mutation zu erforschen.
    (Quelle der Inhaltsangabe: http://www.winnfelinehealth.blogspot.ca/2012/05/hypertrophic-cardiomyopathy-in-sphynx.html)

Link zur Studie: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22412161

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letzte Aktualisierung am 25. Februar 2013

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