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Informationen f├╝r (Rasse-)Katzenliebhaber

Hinweise zum Katzenkauf

Gesunde Rassekatze - Ihre Verantwortung
Tipps zum Kauf einer (herz)gesunden Rassekatze
Weitere Tipps zum Erwerb einer gesunden Rassekatze
Rassespezifische Erbkrankheiten
Weitere empfehlenswerte Zuchtuntersuchungen

Gesunde Rassekatze – Ihre Verantwortung!

Deutsche Gerichte sahen und sehen bei Streitigkeiten zu Erbkrankheiten bei Hunden (wie es die prim├Ąre HCM bei Katzen ist), die Schuld nicht beim Z├╝chter des Tieres.
Im Gegenteil, die Richter verwiesen auf die Informationspflicht des K├Ąufers:

    "Es ist Aufgabe des Verbrauchers, herauszufinden,welche Zucht die qualitativ hochwertigeren Welpen hervorbringt.
    Bei der Vielzahl an ├Âffentlich zug├Ąnglichen Informationen ... ist dies dem m├╝ndigen Verbraucher durchaus zuzumuten." -> mehr dazu

Tipps zum Kauf einer (herz)gesunden Rassekatze

  • Achten Sie bei allen Rassen darauf, dass eine kardiologische Zuchtuntersuchung
    (HCM-Schall)
    mindestens bei beiden Elterntieren gemacht wurde:
    • die kardiologische Zuchtuntersuchung sollte bei beiden Elternteilen vor dem ersten Wurf durchgef├╝hrt worden sein (bzw. sollte der Schall bei einer ungeplanten Deckung oder bei gesundheitlichen Ausnahmesituationen baldm├Âglichst (beim ungeschallten Kater so schnell, wie ein Termin verf├╝gbar wird, bei der ungeschallten Katze sp├Ątestens, sobald die K├Ątzchen zugef├╝ttert werden, im Alter von ca. 8-10 Wochen) nachgeholt worden sein)
    • die letzte kardiologische Zuchtuntersuchung sollte nicht l├Ąnger als zwei Jahre vor dem Wurf zur├╝ckliegen
  • Es ist elementar, dass zertifizierte Kardiologen die kardiologische Zuchtuntersuchung durchf├╝hren. Andere Kardiologen benutzen teilweise veraltete Grenzwerte. Es ist f├╝r die Vergleichbarkeit sehr wichtig, dass ├╝berall gleiche Grenzwerte gelten.
    Ein anderes Problem ist, dass zertifizierte Ärzte 10 verschiedene Messwerte nehmen müssen, sich dazu also das Herz sehr genau anschauen müssen, auch in verschiedenen Schnittebenen und Winkeln. Der IG liegen Schallbefunde von nicht zertifizierten Kardiologen vor, bei denen KEINE oder nur 2 oder 3 Messwerte aufgeführt waren.
    Keinesfalls sollte eine kardiologische Zuchtuntersuchung (HCM-Schall) von einem Tierarzt ohne Fachausbildung und Zertifizierung durchgef├╝hrt werden!
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  • Gentests auf HCM k├Ânnen je nach Rasse (Maine Coon und Ragdoll) eine wertvolle Zusatzinformation sein – den HCM-Schall ersetzen k├Ânnen sie nicht!
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  • Lassen Sie sich die Schallbefunde der Elterntiere im Original zeigen (ein seri├Âser Z├╝chter wird dies von sich aus tun und Ihnen Kopien aush├Ąndigen).

Weitere Tipps zum Erwerb einer gesunden Rassekatze

  • (Herz)Gesunde Rassekatzen erhalten Sie vom vertrauensw├╝rdigen, auf Transparenz bedachten Vereinsz├╝chter.
    Einen solchen Vereinsz├╝chter erkennen Sie u. a. daran, dass er sich an die Zuchtrichtlinien seines Vereins h├Ąlt und ├╝ber l├Ąngere Zeit mit seinen gesunden Zuchttieren arbeitet.
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  • Die Katzen eines gewissenhaften Z├╝chters machen alle einen gesunden Eindruck, haben klare Augen, saubere N├Ąschen und Ohren und auch die r├╝ckw├Ąrtige Partie ist frei von Schmutzspuren, im Fell gibt es keine schwarzen "Kr├╝mel" die auf Flohbefall hindeuten, oder gar kahle Stellen.
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  • Selbstverst├Ąndlich sind die K├Ątzchen vertrauensw├╝rdiger Z├╝chter mindestens zweimal auf Katzenschnupfen/Katzenseuche geimpft, auf Wunsch gechipt und kommen mit ihrem Heimtierausweis fr├╝hestens im Alter von 13 Wochen zu Ihnen.
    ├ťber Entwurmung oder alternativ befundfreie Kotuntersuchungen f├╝hrt der gewissenhafte Z├╝chter Buch und legt Ihnen die Ergebnisse vor.
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  • Der auf Transparenz bedachte Vereinsz├╝chter wird Sie auf seiner Webseite auch nicht nur mittels Bild, einem Stammbaum-Verweis und der Gesundheitsdaten ├╝ber seine aktuellen Zuchttiere informieren, sondern ebenso auch ├╝ber ehemalige Zuchttiere (Kastraten) die jetzt - nat├╝rlich kastriert - entweder noch bei ihm leben oder auf einen tollem Liebhaberplatz vermittelt wurden. (Es kann leider nicht jeder Z├╝chter alle Tiere behalten, aber man sollte verfolgen k├Ânnen, wie viele Tiere wie lange dort waren und wo sie jetzt wohnen. )
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  • ├ťberpr├╝fen Sie die Angaben zu Vereinszugeh├Ârigkeit und Testergebnissen auf der Homepage, indem Sie sich diese Unterlagen zeigen lassen. Ein seri├Âser Vereinsz├╝chter wird dies von sich aus tun.
    Achten Sie auf Ihr Bauchgef├╝hl und kaufen Sie nicht aus Mitleid!
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  • Ein auf Transparenz bedachter Vereinsz├╝chter legt Wert darauf, Sie auf seiner Homepage m├Âglichst umfassend zu informieren (sei es durch selbstverfasste Texte oder durch Links auf bekannte Info-Seiten) und testet seine Tiere neben HCM auch auf rassespezifische Erbkrankheiten sowie unterzieht sie gegebenenfalls weiteren empfehlenswerten Zuchtuntersuchungen.

Rassespezifische Erbkrankheiten

Rassespezifische Erbkrankheiten auf die jedes Zuchttier getestet werden sollte, sind bei:

  • Maine Coon: HD (H├╝ftgelenksdysplasie)
    Die Auswertung der R├Ântgenbilder (welche jeder Tierarzt anfertigen kann) sollte durch eine der folgenden Organisationen ausgewertet worden sein:
  • Perser: PKD (Polycystic kidney disease = Polyzystische Nierenerkrankung) ist eine autosomal dominant vererbte Erkrankung.
    • autosomal dominanter Erbgang = die Auspr├Ągung f├╝r ein spezielles Merkmal liegt einerseits nicht auf den Geschlechtschromosomen X und Y, sondern auf einem der 18 Autosomen; andererseits ist diese Information vorherrschend gegen├╝ber der Partner-Information um wirksam (im Ph├Ąnotyp) in Erscheinung zu treten.
      Dies bedeutet: Sowohl ein Tier mit der Kombination mutiertes Allel/mutiertes Allel (PKD/PKD) als auch ein Tier mit der Kombination mutiertes Allel/normales Allel (PKD/N) werden erkranken.

    F├╝r Perserkatzen gibt es einen Gentest, die Tiere bzw. deren Elternteile sollten ein
    N/N-Testergebnis vorweisen k├Ânnen.
    Die Gentest k├Ânnen z. B. in einem der folgenden Labors durchgef├╝hrt werden:

  • Des weiteren gibt es rassespezifische, autosomal rezessiv vererbte Erbkrankheiten, f├╝r die zwar kein Test f├╝r jedes Tier notwendig ist, der Z├╝chter aber dann die Testergebnisse der Eltern, bzw. Gro├čeltern nachweisen k├Ânnen sollte.
    • autosomal rezessiver Erbgang = die Auspr├Ągung f├╝r ein spezielles Merkmal liegt einerseits nicht auf den Geschlechtschromosomen X und Y, sondern auf einem der 18 Autosomen; andererseits muss diese Information auf beiden Partner-Informationsorten vorliegen um wirksam (im Ph├Ąnotyp) in Erscheinung zu treten.
      Dies bedeutet: Nur ein Tier mit der Kombination mutiertes Allel/mutiertes Allel (SMA/SMA bzw. GSD-IV/GSD-IV bzw. PK/PK) wird erkranken.

    Dies betrifft unter den in der IG Herzgesunde Katze vertretenen Rassen folgende Rassen:

    • Maine Coon: SMA (Spinale Muskel-Atrophie)
      Die Gentest k├Ânnen z. B. in einem der folgenden Labors durchgef├╝hrt werden:
    • Norwegische Waldkatzen: GSD-IV (Glycogenspeicherkrankheit)
    • Ocicats: PK (Pyrovatkinasedefizienz)

    Um den Genpool der Rassen nicht zu sehr zu beschr├Ąnken, ist die Zucht mit Tr├Ągertieren in diesen Rassen derzeit noch zugelassen, wenn sie mit Tieren verpaart werden, die zwei normale Kopien des Gens besitzen.
    Dadurch ist sichergestellt, dass die Nachkommen h├Âchstens eine fehlerhafte Genkopie aufweisen und somit nicht erkranken, weil die normale Kopie des Gens aktiviert ist.
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    Die Elterntiere ihrer Katzen sollten dementsprechend folgende Gentests aufweisen k├Ânnen:

    • beide N/N (oder beide nachweislich aus N/N Verpaarungen)
    • ein Elternteil N/N und ein Elternteil SMA/N bzw. GSD-IV/N bzw. PK/N
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  • Weitere autosomal rezessiv vererbte Krankheiten in anderen Katzenrassen:
    • GM-1 (Gangliosidose Typ 1) kommt bei folgenden Rassen vor: Thai, Korat
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    • GM-2 (Gangliosidose Typ 2) kommt bei folgender Rasse vor: Burmakatze
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    • PK (Pyrovatkinasedefizienz) kommt bei folgenden Rassen vor: Abessinier, Ocicats, Somalis
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    • PRA (Progressive Retina Atrophie) kommt bei folgenden Rassen vor: Abessinier, Balinese, Bengalen, Javanese, Ocicats, Orientalisch Kurzhaar, Siam, Somalis, Thai, Tonkanese
  • Falls Sie sich f├╝r andere Rassen interessieren, informieren Sie sich z. B. im Internet ├╝ber rassespezifische Erbkrankheiten bei diesen Rassen.

Weitere empfehlenswerte Zuchtuntersuchungen

  • HD (H├╝ftgelenksdysplasie)
    Die radiologische Zuchtuntersuchung auf HD wird laut Ausf├╝hrungen von Dr. Kerstin Amort auf der ersten Tagung der DGK-DVG f├╝r Tierhalter und Z├╝chter am Sonntag, dem 21. Oktober 2012 im Congress Center D├╝sseldorf f├╝r Zuchttiere aller Rassen empfohlen, da 30% der Tiere eine H├╝ftgelenksdysplasie h├Ątten.
    Die Auswertung der R├Ântgenbilder (welche jeder Tierarzt anfertigen kann) sollte durch eine der folgenden Organisationen erfolgen:
  • PKD (Polycystic kidney disease = Polyzystische Nierenerkrankung) ist eine autosomal dominant vererbte Erkrankung welche mehrere Katzenrassen betrifft.
    Der f├╝r Perser entwickelte Gentest ist laut Ausf├╝hrungen von Dr. Elisabeth Dietschi auf der ersten Tagung der DGK-DVG f├╝r Tierhalter und Z├╝chter am Sonntag, dem 21. Oktober 2012 im Congress Center D├╝sseldorf ausschlie├člich f├╝r Perser und deren direkte Abk├Âmmlinge geeignet, nicht aber f├╝r weiter entfernte Abk├Âmmlinge.
    Frau Dr. Dietschi betonte ausdr├╝cklich, dass der PKD-Schall ├Ąu├čerst wichtig sei, denn diese Erkrankung sei alles andere als sch├Ân und mit im PKD-Schall positiven bzw. im PKD-Gentest homozygot positiven Tieren solle auf keinen Fall gez├╝chtet werden.
    Die Ultraschalluntersuchung der Nieren sollte durch einen hierf├╝r zertifizierten Tierarzt erfolgen:

Liste von Zuchtverb├Ąnden, die HCM-Schall bei diversen Rassen vorschreiben

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letzte Aktualisierung am 05. M├Ąrz 2013

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