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Moderatorband-Kardiomyopathie

Eine Kardiomyopathie ist definiert als eine Krankheit, die hauptsächlich und vorherrschend den Herzmuskel betrifft.
Die (primären) Kardiomyopathien der Tiere sind idiopathische Erkrankungen (die ohne erkennbare Ursache selbstständig entstanden sind), sie sind nicht das Ergebnis von jeglichen systemischen Erkrankungen (welche mehrere Organe betreffen/befallen) oder von primären Herzerkrankungen
(z. B. angeborene Herzfehler).
Bei Tieren (hauptsächlich bei Hunden und Katzen), wurden sie als

  • Dilatative Kardiomyopathie,
  • Hypertrophe Kardiomyopathie und
  • Restriktive oder Unklassifizierte Kardiomyopathie klassifiziert.

Wenn ein Krankheitsprozess als Auslöser der Fehlfunktionen des Herzmuskels identifiziert wurde, werden diese richtiger als sekundäre Herzmuskelerkrankungen bezeichnet oder mittels eines beschreibenden Begriffs, der dem Wort Kardiomyopathie vorangeht, identifiziert (z.B. als Taurin-
induzierte Kardiomyopathie).
(Quelle: http://www.merckvetmanual.com/mvm/index.jsp?cfile=htm/bc/11215.htm)

Erklärung zur Moderatorband-Kardiomyopathie:

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Moderator bands (Moderatorb√§nder) sind sehnige Gewebeb√ľndel, die das interventrikul√§re Septum (Herzscheide- wand zwischen den Herzkammern) mit der ventrikul√§ren freien Wand oder den Papillarmuskeln verbinden.
Dadurch kann die Ausdehnung des Ventrikels (Herzkammer) w√§hrend der diastolischen (die Erschlaffung des Herzens betreffenden) F√ľllungsphase eingeschr√§nkt werden.
Moderatorbänder sind selten und bei der Katze normalerweise in der rechten Herzkammer zu finden.

Moderatorband

Bei einigen Katzen sind diese Moderatorb√§nder jedoch auch in der linken Herzkammer zu finden und werden dann als ‚Äěfalse tendons“ bezeichnet.
Moderatorb√§nder als auch false tendons werden auch als ‚ÄěSpangen“ bezeichnet.

Pathophysiologie:

Man spricht von einer Moderatorbandkardiomyopathie, wenn eine größeren Anzahl Spangen in der linken Herzkammer vorzufinden oder diese abnormal dick sind.

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Durch die Spangen kann sich das Herz w√§hrend der F√ľllungsphase (Diastole) nicht ad√§quat ausdehnen und mit Blut f√ľllen und es kann zu einem Blutr√ľckstau in den linken Herzvorhof und letztendlich auch in Lunge kommen, was zur Folge die Entstehung eines Lungen√∂dems (Wasser in der Lunge) oder auch eines Thoraxergusses (Wasser in der Brusth√∂hle) h√§tte.
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Eine weitere m√∂gliche Komplikation w√§re eine Thromboembolie. In einem durch den Blutr√ľckstau vergr√∂√üerten Herzvorhof kommt es zu ver√§nderten Blutflussgeschwindigkeiten, wodurch es dann zur Thrombozytenaggregation (Zusammenlagerung der Blutbl√§ttchen) kommen kann.

Klinischer Befund und Behandlung:

Das klinische Bild variiert, ähnlich den anderen Formen der felinen Kardiomyopathien.
Beschrieben werden: Anorexie (Appetitlosigkeit), Depression, Dyspnoe (Atemnot), Hypothermie (Unterk√ľhlung), kongestives Herzversagen, Galopphythmus, systolisches Herzger√§usch, Thrombembolien sowie verschiedene Arrhythmien.

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Mögliche EKG Befunde sind: Rechtsschenkelblock, Linksachsenabweichung, atrioventrikulärer Block und Sinusbradykardie.
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Im Thoraxröntgen ist meist eine Kardiomegalie (Herzvergrößerung) erkennbar mit variierenden Graden linksatrialer Vergrößerung.
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Pathologische Veränderungen schließen eine irreguläre linksventrikuläre endokardiale Kontur mit einer abgerundeten Herzspitze sowie zahlreichen dicken und irregulären linksventrikulären, false tendons (falsch angeordneten Moderatorbändern) ein.
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Histologisch (das Gewebe betreffend) bestehen die Spangen aus zentralen Purkinjefasern und derbem oder lockerem Kollagen, das von normalem Endokard bedeckt wird. In Sektionen zeigten j√ľngere Katzen eine Tendenz zur linksventrikul√§ren Hypertrophie w√§hrend bei √§lteren Katzen eher eine Volumen√ľberladung vorlag
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Die Therapie ist symptomatisch und palliativ (Reduzierung der Krankheitsfolgen). Das Ziel ist es, Zeichen von kongestivem Herzversagen zu lindern und systemischen Thromboembolien vorzubeugen.
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(Quellen:
Forum der Tierkardiologie der LMU M√ľnchen
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16861023
Kittelson: Small Animal cardiovascular medicine)
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Zusammengestellt von Renate Gebel, www.wild-tulip.de

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letzte Aktualisierung am 10. November 2012

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