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Informationen für Züchter

F.A.Q. (Häufig gestellte Fragen):

Fragen zu HCM allgemein:

Was ist HCM - Hypertrophe Kardiomyopathie?
Ist HCM erblich?
Gibt es auch nicht erbliche HCM?
Studien/Statistiken zur Auftretenswahrscheinlichkeit von HCM bei ausgewählten Rassen

Fragen zu Zuchtuntersuchungen auf HCM

Warum sollte ich Zuchtuntersuchungen auf HCM durchführen lassen?
Mit welchem Alter lässt man am besten (erstmals) schallen?
Sind Wiederholungen des HCM-Schalls notwendig?
Wie oft und bis in welches Alter wiederholt man die Schalls?
Warum sieht die IG eine Schallpflicht bei allen Katzenrassen vor?
Warum sind die HCM-Schalls bis zum Alter von 6 Jahren vorgeschrieben?
Warum schreibt die IG keine HCM-Schalls für ehemalige Zuchttiere (Kastraten) vor?
Mein Kater hat meine Katze gedeckt obwohl er/sie noch nicht geschallt war. Was tun?

Fragen zum HCM-Schall

Wo lasse ich meine Zuchtkatze am besten schallen?
Warum akzeptiert die IG HGK nur zertifizierte Kardiologen?
Was benötige ich für den HCM-Schall?
Wo erhalte ich das HCM-Schall-Untersuchungsformular?
Was bedeuten die Kürzel auf dem HCM-Schall-Untersuchungsformular?
Was muss ich bezüglich HCM-Schall-Untersuchungsformular und der Untersuchung beachten?

Fragen zur Veröffentlichung von HCM-Schallergebnissen

Warum ist es wichtig, die Schallergebnisse zu veröffentlichen?
Wie ist die Haltung des Gesetzgebers zur Veröffentlichung von Schallergebnissen?
Wo und wie kann ich das Schallergebnis veröffentlichen lassen?

Fragen zu HCM-Gentests

Was haben Gene mit HCM zu tun?
Was und wieviel bringt der HCM-Gentest?
Macht es noch Sinn, den Gentest machen zu lassen?

Fragen zum Umgang mit HCM in der Zucht

Wie erfahre ich, ob eine Katze, die ich verkauft habe, an HCM erkrankt oder verstorben ist?
Was soll ich tun, wenn in der Linie meiner Zuchtkatze HCM aufgetreten ist?
Der Herzultraschall meiner eigenen Zuchtkatze war auffällig - was muss ich veranlassen?
Der Herzultraschall eines meiner ehemaligen Kitten war auffällig - was muss ich veranlassen?

Fragen zur Mitgliedschaft in der IG

Muss ich alle Katzen sofort schallen lassen?
Ich habe keinen eigenen Kater, was wenn ich keinen geschallten Kater zum Fremddecken finde?
Gibt die IG vor ob nur Kitten aus HCM geschallten Linien gekauft werden dürfen?
Welche Vorteile bringt mir als Züchter die Mitgliedschaft in der IG?
Wie unterstützt die IG ihre Mitglieder?
Was regelt die IG und was regelt sie nicht?
Ich möchte Mitglied der IG werden!

Prävention von sekundärer HCM

Wie kann sekundäre HCM vermieden werden?
Kann ich durch Ernährung sekundäre HCM vermeiden?
Expertenmeinung zur Ernährung
Bewährte Tipps zur Ernährungsumstellung

Sonstige Fragen

Ich habe eine Frage, die nicht von den F.A.Q. abgedeckt ist

Erblichkeit der HCM

Die Hypertrophe Kardiomyopathie gehört zu den primären Formen der Kardiomyopathie, da ihre Ursache im Herzmuskel selbst und dort in einem genetischen Defekt liegt, der autosomal dominant mit variabler Penetranz vererbt wird.

Die Erblichkeit der hypertrophen Kardiomyopathie ist beim Menschen bereits seit längerem bekannt. Hier sind bereits über 450 verschiedene Genmutationen an 10 unterschiedlichen Genorten bekannt, die in unterschiedlicher Stärke und daraus resultierender Überlebensprognose zum klinischen Bild einer HCM führen.

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Sekundäre HCM

Neben der primären, erblichen HCM gibt es die so genannte sekundäre HCM – oder erworbene HCM. Es gibt einige Krankheiten die das Herz durch Druck oder hormonelle Stimulation so sehr belasten, dass ein ähnlicher Effekt wie bei der erblich bedingten HCM entstehen kann.
Dies können z. B. Bluthochdruck, Schilddrüsenerkrankungen, Verengungen der Aorta, Diabetes oder auch Chronisches Nierenversagen sein. Aus diesem Grund sollten bei jeder Katze, die ultrasonographisch als hypertroph diagnostiziert wird, folgende Untersuchungen zur Abklärung sekundärer Ursachen eingeleitet werden.

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Studien/Statistiken zur Auftretenswahrscheinlichkeit von HCM bei ausgewählten Rassen

Studien sind wissenschaftlich angelegte Untersuchungen zu einem bestimmten Thema über einen festgelegten Zeitraum. Die Teilnehmerzahl von Studien, aber auch die Daten von online-Datenbanken unterliegen zum einen der Freiwilligkeit, aber auch einer gewissen Zufälligkeit.
Bitte beachten Sie beim lesen und interpretieren der Studien und Statistiken, dass die Katzenzahl je Rasse oft gering ist. Die Ergebnisse spiegeln somit nicht unbedingt das tatsächliche Bild einer Rasse wider.

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Erfordernis von HCM-Untersuchungen in der Zucht

Durch die regelmäßige Kontrolle von Zuchtkatzen auf HCM mittels HCM-Schall und HCM-Gentests, soweit rassespezifisch erhältlich, wird die Herzgesundheit der Tiere sichergestellt, die als Basis für eine gesunde Katzenzucht gesehen werden sollte. Beachten Sie hierzu bitte auch das Gutachten zur Auslegung von § 11(b) TSchG.

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Schall-Alter beim Erstschall

Aus rechtlichen und ethischen Gründen sollte der erste Herzultraschall vor erstem Zuchteinsatz erfolgen.

    “Für Zuchttiere ist die regelmäßige Ultraschalluntersuchung des Herzens zu empfehlen. Aus juristischen Gründen (§11b TschG) sollte damit vor dem ersten Zuchteinsatz begonnen werden. Danach empfehlen wir eine Wiederholung in 1- bis 2-jährigem Abstand. Die Kontrollabstände hängen vom jeweiligen Ergebnis ab.”

    Dr. Kresken

Bei einer Datenbankauswertung der Schallbefunde für Norwegische Waldkatzen im Oktober 2012 , veröffentlicht auf pawpeds.com, ermittelte Henna Raudaskoski dass rund 15% der diagnostizierten positiven HCM-Befunde Katzen im Alter von jünger als 18 Monaten betrafen.

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Neben Frühzeichen sich entwickelnder HCM können erfahrene, zertifizierte Kardiologen beim Herzultraschall auch andere, zuchtausschließende Herzerkrankungen diagnostizieren.

    Der richtige Zeitpunkt für den Erstschall ist somit:
    so früh wie nötig - nämlich vor dem ersten Deckakt -
    und so spät wie möglich
    , da die Aussagekraft mit zunehmendem Alter zunimmt.

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Wiederholungen des HCM-Schalls

Einzelne HCM-Schalluntersuchungen sind immer nur eine Momentaufnahme, weshalb man Zuchttiere wiederholt schallen lassen soll.

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Häufigkeit und Alter bei Schallwiederholungen

In Absprache mit dem behandelnden Kardiologen sollte je nach Befund, Alter, Häufigkeit und Intensität des Zuchteinsatzes der HCM-Schall in individuellen Abständen wiederholt werden, mindestens jedoch alle zwei Jahre und bei potenten Tieren mindestens bis zum Erreichen des 6. Lebensjahres.

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Schallpflicht bei allen Katzenrassen

Warum sieht die IG eine Schallpflicht vor bei allen Katzenrassen und nicht nur bei denjenigen, welche für eine Anfälligkeit für HCM bekannt sind?

  1. Die IG sieht eine Pflicht zur echokardiografischen Zuchtuntersuchung bei Zuchtkatzen vor, um ererbte wie erworbene Herzerkrankungen auszuschließen, welche einerseits das Leben der Zuchtkatze selbst beim Deckakt, während der Trächtigkeit, unter der Geburt oder bei der Aufzucht der Jungen gefährden würden und andererseits, um die Weitergabe von erblichen Anlagen zu Herzerkrankungen an die Nachzucht zu vermeiden.
  2. Angesichts der aktuellen Lage in der Katzenzucht, bei der es nur stichprobenartige Untersuchungen asymptomatischer Zuchtkatzen gibt, die, aufgrund der unterschiedlichen Sensibilisierung der Züchter je nach Rasse mehr oder weniger häufig, bezogen auf die Gesamtzahl der Zuchtkatzen durchgeführt werden, kann es derzeit noch keine verlässlichen Daten zur Verteilung von erblichen Herzerkrankungen bei Katzen verschiedener Rassen geben.

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Warum zieht die IG eine Altersgrenze von 6 Jahren, bis zu der aktive Zuchttiere regelmäßigen HCM-Wiederholungsschalls unterzogen werden müssen?

Die IG leitet diese Richtlinie von den Empfehlungen von pawpeds ab, und an diesen Empfehlungen haben führende Kardiologen mitgearbeitet.

Jedem einzelnen Mitglied ist es aber freigestellt, seine aktiven aber auch ehemaligen Zuchtkatzen auch in höherem Alter noch HCM-schallen zu lassen und insbesondere bei Tieren mit großer Relevanz in der Zucht durch zahlreiche Nachfahren in den Zuchten empfiehlt die IG dies ausdrücklich.

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Warum schreibt die IG keine regelmäßigen HCM-Wieder- holungsschalls für ehemalige Zuchttiere (Kastraten) vor?

Die IG leitet diese Richtlinie von den Empfehlungen von pawpeds ab, und an diesen Empfehlungen haben führende Kardiologen mitgearbeitet.

Jedem einzelnen Mitglied ist es aber freigestellt, seine ehemaligen Zuchtkatzen auch weiterhin und auch gerne in höherem Alter noch HCM-schallen zu lassen und insbesondere bei Tieren mit großer Relevanz in der Zucht durch zahlreiche Nachfahren in den Zuchten empfiehlt die IG diese Praxis ausdrücklich.

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Was bei einem "ups"-Wurf, einer "Pillenpanne" tun?

Es ist problemlos möglich, trächtige oder laktierende Kätzinnen zu schallen und frühreife Kater können sowieso jederzeit geschallt werden, so dass dieser Mangel ohne großen Aufwand geheilt werden kann.

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Wo schallen

Ein standardisiertes, objektiviertes und somit vergleichbares Untersuchungsergebnis ist nur möglich, wenn gezielt hierfür geschulte Spezialisten aufgrund intensiver Ausbildung und fortwährender Weiterbildung die Untersuchung nach festgelegtem Prozedere durchführen.

Deshalb erkennen wir nur Schallergebnisse zertifizierter Kardiologen an.

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Zertifizierung des Kardiologen

Die Mitglieder der IG Herzgesunde Katze sind sich darüber einig, dass von der IG nur Schallbefunde von zertifizierten Kardiologen, welche entweder den Titel EVCIM-CA/AVCIM (cardiology) tragen, oder welche die Prüfungen des Collegium Cardiologicum bestanden haben oder deren fachliche Qualifikation und adäquate technische Ausrüstung entweder vom OIHF (Osservatorio Italiano HCM Felina) oder von Prof. Häggström im Auftrag von Pawpeds überprüft wurde, anerkannt und veröffentlicht werden.

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Jeder Züchter, der Mitglied der IG werden möchte, muss deshalb bereit sein, seine Tiere zukünftig von einem solcherart qualifizerten Veterinär untersuchen zu lassen.
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Sicherlich gibt es zahlreiche fachlich hoch kompetente Kardiologen und Veterinäre, die derzeit weder den Titel EVCIM-CA/AVCIM (cardiology) tragen, noch dem Collegium Cardiologicum angehören, noch auf den Untersucherlisten vom OIHF oder Pawpeds geführt sind.
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Die IG ist bestrebt, neue Teilnehmer für das Gesundheitsprogramm unter kompetenten (Fach)Tierärzten zu finden und hinsichtlich der Zertifizierung zu beraten. Gerne sind wir Interessenten bei der Beratung ihrer Kardiologen zu den unterschiedlichen Zertifizierungsverfahren behilflich.

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Unterlagen für den HCM-Schall

Zum HCM-Schall müssen Sie folgendes mitbringen:

  • das bereits zu Hause ausgefüllte und unterschriebene HCM-Schall-Untersuchungsformular
  • eine Stammbaumkopie Ihrer Katze
  • einen Nachweis über die Chip-Nummer Ihrer Katze (z.B. auf Stammbaum, Impfpass, Heimtierausweis)
  • die bereits zu Hause ausgefüllte und unterschriebene Einverständniserklärung zur Veröffentlichung des Befunds

Falls Ihre Katze noch nicht gechipt ist, achten Sie darauf, dass der Kardiologe dies vor der Untersuchung nachholt.

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HCM-Schall-Untersuchungsformular

Die notwendigen Formulare erhalten Sie im Downloadbereich unserer Formular-Seite.

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Was bedeuten die Kürzel auf dem HCM-Formular?

IVSd : Dicke des interventrikulären Septum (Herzscheidewand) in der Diastole
IVSs :
Dicke des interventrikulären Septum (Herzscheidewand) in der Systole
LVIDd :
linksventrikuläres Lumen (Innendurchmesser der linken Herzkammer) in der Diastole
LVIDs :
linksventrikuläres Lumen (Innendurchmesser der linken Herzkammer) in der Systole
LVFWd :
LV Dicke der freien Wand in der Diastole
LVWDs :
LV Dicke der freien Wand in der Systole
SF :
Shortening fraction (Verkürzungsfraktion) des LV = (LVDD-LVDS) : LVDD
Ao :
Aortendurchmesser
LA :
Durchmesser des linken Atrium (Vorhof)
LA/Ao :
Quotient LA geteilt durch Ao (Verhältnis des Vorhofs zum Aortendurchmesser)

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Weitere Fachbegriffe:
AI :
Aortenklappeninsuffizienz
MI :
Mitralklappeninsuffizienz
PI :
Pulmonalklappeninsuffizienz
TI : Trikuspidalklappeninsuffizienz (meist ein harmloser Befund der ca. 80% der Zuchtkatzen betrifft)
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Kardiologische Abkürzungen
http://www.kard.at/downloads/Kardiologische%20Abk%FCrzungen.pdf
Grafische Darstellung der Herzanatomie
http://www.stethographics.com/ihs/german06/anatomy.htm

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Wichtiges zum HCM-Formular und zur Untersuchung

Beachten Sie bitte diese Punkte für ein aussagekräftiges und vergleichbares Schallergebnis:

  • Füllen Sie vorab das pawpeds-Formular online aus, drucken Sie es aus und nehmen Sie es mit zu Ihrem Veterinär, unabhängig davon,, ob er bei pawpeds gelistet ist oder nicht.
  • Falls Ihr Veterinär eine andere Herzauffälligkeit abgesehen von HCM (-mild, -moderate, -severe) oder RCM feststellt, bitten Sie ihn darum, diese Auffälligkeit im Feld "comments" zu beschreiben und seine Einschätzung zur Zuchttauglichkeit mittels “breedability yes” oder “breedability not” einzutragen.
  • Falls Ihre Katze noch nicht gechipt ist, achten Sie darauf, dass der Kardiologe dies vor der Untersuchung nachholt.
  • Lesen Sie das vom Kardiologen ausgefüllte Formular aufmerksam durch und stellen Sie bei Unklarheiten (z. B. auch bei unleserlicher Schrift) sofort Verständnisfragen.
    Notieren Sie sich die vom Kardiologen gegebenen Erläuterungen und lassen Sie sich Ihre Niederschrift von ihm abzeichnen.

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Warum ist es wichtig, die Schallergebnisse zu veröffentlichen?

Ich schalle meine Tiere und meine Kittenkäufer erhalten auch Kopien von den Befunden. Reicht das denn nicht aus?

Man kann jedes einzelne Schallergebnis mit einem Puzzleteilchen vergleichen. Viele Teilchen ergeben ein großes Bild - nämlich den Überblick. Und dieser ist wichtig für die eigene als auch für andere Zuchten. Man erlangt Erkenntnis darüber, welche Linien vielleicht belastet und welche besonders herzgesund sind.

Andere Züchter, die mit den gleichen Linien züchten, können bei einem auffälligen Befund entsprechend reagieren.

Beachten Sie bitte hierzu auch folgenden Auszug aus dem Gutachten zur Auslegung von § 11(b) TSchG:

    Die Zusammenführung aller Daten über die einzelnen Zuchttiere und die Population ist für eine züchterische Auswertung notwendig.
    Ohne das ausschließende Ergebnis einer Erbanalyse auf wichtige Defektgene ist jedes Zuchttier als möglicher Anlagenträger anzusehen.

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Notwendigkeit zur Veröffentlichung von HCM-Befunden

Nur durch die Veröffentlichung der HCM-Schallergebnisse und HCM-Gentests, soweit rassespezifisch erhältlich, wird die Einrichtung eines HCM-Gesundheitsprogramms in der Rassekatzenzucht möglich gemacht. Beachten Sie hierzu bitte auch die diesbezüglichen Hinweise im Gutachten zur Auslegung von § 11(b) TSchG.

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Die Veröffentlichung von Schallergebnissen ist möglich bei folgenden Datenbanken:

Liste von HCM-Schall-Datenbanken im Internet

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HCM und Gene

    “Die Mutation einer einzigen Base (Molekülbaustein innerhalb eines Gens) verändert die Struktur des Proteins und resultiert in der fehlerhaften Ausbildung der Myofibrillen des Herzmuskels.
    Defekte Myofibrillen kontrahieren nicht korrekt, wodurch die intakten Muskelfasern einer höheren Belastung ausgesetzt sind, um die Herzfunktion aufrecht zu erhalten.
    Als Reaktion darauf vergrößern sich die Herzmuskelzellen, wodurch es zu einer Vergrößerung des Herzmuskels kommt.”
     (Biofocus)

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Gentests

Die Aussagekraft von Gentests auf HCM wird derzeit nach Veröffentlichung von aktuellen Studien über über die beiden, für die Rasse Maine Coon verfügbaren Gentests kontrovers diskutiert.

In Bezug auf andere Rassen als der Maine Coon und Ragdoll scheint ein Gentest überhaupt keine Aussagekraft zu haben.

Eine Kurzzusammenfassung zum Thema Gentests und aktuelle Studien durch Dr. Kresken finden Sie hier.

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Sinn von Gentests

Bei den Rassen, für welche die derzeit verfügbaren Gentests angeboten werden, Maine Coon und Ragdoll, reicht der Gentest als alleinige Zuchtuntersuchung nicht aus, um ausreichend Sicherheit zu erhalten, wie vor allem die Praxis der Kardiologen aber auch die jüngsten Studien gezeigt haben.

    Genetisch negative Katzen (N/N) sind im Ultraschall sichtbar erkrankt
    Dr. Kresken

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    “Es ist zu beachten, dass es vermutlich weitere Mutationen gibt, die ursächlich für HCM sind. d. h. wenn eine Katze, im Gentest bei beiden bislang gefundenen Mutationen, als frei getestet wurde, besteht dennoch ein Risiko, dass sie an HCM erkranken kann.” Laboklin

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    Die ... echokardiographische Untersuchung stellt weiterhin den Goldstandard zur Zuchtauslese dar.” Schinner et. al.

Die Züchter der Rassen, für welche HCM-Gentests derzeit angeboten werden, in der IG empfehlen eine Kombination aus dem HCM-Schall als Goldstandard und den Gentests zusätzlich um zumindest die bekannten Mutationen von der Vererbung auszuschließen.
Ganz im Sinne des § 11 (b) TSchG fühlen sie sich verpflichtet, zumindest für diese Mutationen ausschließen zu können, kranke Tiere zu verursachen.

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Wie erfahre ich, ob eine Katze, die ich verkauft habe, an HCM erkrankt oder verstorben ist?

Die IG empfiehlt Züchtern, im Kaufvertrag einen Passus auf zunehmen, dass jeder Verdacht auf HCM an den Züchter gemeldet werden muss und bei Todesfall die Katze bei Verdacht auf HCM auf jeden Fall obduziert werden muss.

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Was soll ich tun, wenn in der Linie meiner Zuchtkatze HCM aufgetreten ist?

Wenn in der Linie Ihrer Zuchtkatze ein HCM-Fall auftritt, lassen Sie Ihre Katze umgehend von einem zertifizierten Kardiologen schallen, falls noch nicht geschehen.

Kontrollieren Sie den Stammbaum der Katze auf weitere HCM-Fälle.

Mit nur einem HCM-Fall in der nahen Verwandtschaft können Sie die Katze gemäß den Richtlinien zur Qualitätssicherung unter Beachtung der dort aufgeführten Regeln zur Zucht einsetzen.
Mehrere HCM-Fälle in der nahen Verwandtschaft bedeuten jedoch gemäß der Richtlinien den Zuchtausschluss.

Hat Ihre Katze bereits Nachwuchs (gezeugt), so informieren Sie umgehend die Besitzer dieser Katzen und empfehlen Sie ihnen, regelmäßig das Blut der Katzen auf den kardialen Parameter NT pro BNP (Link) untersuchen und/oder das Herz der Katzen beim Kardiologen schallen zu lassen.

Diese Informationspflicht gilt natürlich in gleichem Maße für Kitten, die gemäß der Richtlinien mit einer Katze mit einem HCM-Fall in der nahen Verwandtschaft gezeugt wurden.

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Der Herzultraschall meiner eigenen Zuchtkatze war auffällig - was muss ich veranlassen?

Ausschlussdiagnose bei auffälligem HCM-Schall

Es gibt einige Krankheiten die das Herz durch Druck oder hormonelle Stimulation so sehr belasten, dass ein ähnlicher Effekt wie bei der erblich bedingten HCM entstehen kann.
Dies können z. B. Bluthochdruck, Schilddrüsenerkrankungen, Verengungen der Aorta, Diabetes oder auch Chronisches Nierenversagen sein.
Aus diesem Grund sollten bei jeder Katze, die ultrasonographisch als hypertroph diagnostiziert wird, folgende Untersuchungen zur Abklärung sekundärer Ursachen eingeleitet werden:

  • Blutdruckmessung
  • Bestimmung von T4 (Schilddrüsenhormon)
  • Messen der Nierenwerte, im Zweifelsfall Untersuchung des Urins
  • Bestimmung des Blutzuckers
  • evtl. STH-Messung (Wachstumshormon bei Tumoren im Gehirn).

Information der Nachzucht-Besitzer und Zuchtmanagement

Hat Ihre Katze bereits Nachwuchs (gezeugt), so informieren Sie umgehend die Besitzer dieser Katzen und empfehlen Sie ihnen, regelmäßig das Blut der Katzen auf den kardialen Parameter NT pro BNP (Link) untersuchen und/oder das Herz der Katzen beim Kardiologen schallen zu lassen.

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Lautet der HCM-Schallbefund Ihrer Zuchtkatze “equivocal”, so können Sie die Katze gemäß den Richtlinien zur Qualitätssicherung unter Beachtung der dort aufgeführten Regeln zur Zucht einsetzen.
Ein HCM-Fall in der nahen Verwandtschaft zusätzlich bedeutet jedoch gemäß der Richtlinien den Zuchtausschluss für diese Katze.
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Lautet der HCM-Schallbefund Ihrer Zuchtkatze “mild”, “moderate” oder “severe” so bedeutet dies gemäß der Richtlinien den Zuchausschluss für diese Katze, und zwar gleichgültig, ob ein Verdacht auf eine primär-idiopathische oder sekundär-erworbene HCM vorliegt.
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Nachkommen Ihrer Zuchtkatze können Sie gemäß den Richtlinien zur Qualitätssicherung unter Beachtung der dort aufgeführten Regeln zur Zucht einsetzen.
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Die oben erwähnte Informationspflicht für Besitzer der Nachzuchten gilt natürlich in gleichem Maße für Kitten, die gemäß der Richtlinien mit einer Katze mit equivocal Befund oder mit einem HCM-Fall in der nahen Verwandtschaft gezeugt wurden.

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Gentests

Die Aussagekraft von Gentests auf HCM für die beiden, für die Rasse Maine Coon verfügbaren Gentests wird derzeit nach der Veröffentlichung entsprechender Studien kontrovers diskutiert.

Eine Kurzzusammenfassung des Studienergebnisses findet man in diesem Artikel von Dr. Kresken.

Die Studie im Volltext ist hier zu finden.

Die Ergebnisse von Schinner et. al. werden aktuell durch eine französische Studie gestützt.

In Bezug auf andere Rassen als diejenige, für welche der Test entwickelt wurde, scheint ein Gentest überhaupt keine Aussagekraft zu haben. Dies wurde in dieser französischen Studie anhand des Gentests für die MYBPC3-A31P-Mutation (Meurs) bei Maine Coon Katzen belegt. (Seite 158 Table 1)

Von den 2744 dort getesteten Maine Coons waren 41,5% rein- oder mischerbig für die (krankmachende?) Mutation.

Dagegen wurde diese Mutation bei den dort getesteten 1013 Katzen anderer Rassen nur ein einziges Mal aufgespürt.

Dies bei einer Britisch Kurzhaar Katze.

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Ausschlussdiagnose bei auffälligem HCM-Schall

Es gibt einige Krankheiten die das Herz durch Druck oder hormonelle Stimulation so sehr belasten, dass ein ähnlicher Effekt wie bei der erblich bedingten HCM entstehen kann.
Dies können z. B. Bluthochdruck, Schilddrüsenerkrankungen, Verengungen der Aorta, Diabetes oder auch Chronisches Nierenversagen sein.
Aus diesem Grund sollten bei jeder Katze, die ultrasonographisch als hypertroph diagnostiziert wird, folgende Untersuchungen zur Abklärung sekundärer Ursachen eingeleitet werden:

  • Blutdruckmessung
  • Bestimmung von T4 (Schilddrüsenhormon)
  • Messen der Nierenwerte, im Zweifelsfall Untersuchung des Urins
  • Bestimmung des Blutzuckers
  • evtl. STH-Messung (Wachstumshormon bei Tumoren im Gehirn).

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Anforderungen der IG an (Neu)Mitglieder

Um Mitglied der IG zu werden, müssen Züchter folgende Bedingungen erfüllen:

  • Nachweis der Mitgliedschaft in einem Zuchtverein
  • Einsendung des ausgefüllten und unterschriebenen Aufnahmeantrags mit dem Sie die Satzung und die Richtlinien zur Qualitätssicherung der IG anerkennen
  • Einsendung des ausgefüllten und unterschriebenen Zwingerbestandformulars
  • Einsendung der unterschriebenen Einverständniserklärung zur Veröffentlichung von Schallergebnissen

Die Durchführung und Veröffentlichung von HCM-Schalls wird erst und nur für diejenigen Zuchttiere erforderlich, welche aktiv zur Zucht eingesetzt werden.

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Anforderungen der IG an Fremddeckungen

Wenn Sie keinen eigenen Kater besitzen und auf Fremddeckungen angewiesen sind, hat die IG für Sie einen “5-Punkte-Fahrplan” für die Suche nach einem geeigneten Deckkater entwickelt.

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Vorgaben der IG zum Zukauf von Zuchtkitten

Gibt es von Seiten der IG Vorgaben, ob ich als IG Mitglied ein Kitten aus einer Cattery kaufen darf, die ihre Tiere nicht auf HCM schallt?

Nein, Sie können natürlich Kitten von ungeschallten Eltern kaufen, wichtig ist nur das Sie dann mit diesem vor der ersten Deckung zum Schallen gehen. Nicht alle Züchter haben schon Tiere von geschallten Eltern und es bleibt nicht aus, dass man auf Kitten ungeschallter Eltern zurückgreifen muss, auch um den Genpool nicht künstlich zu verkleinern.

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Umfang der Regeln der IG Herzgesunde Katze e.V.

Die Satzung der IG Herzgesunde Katze und die Richtlinien zur Qualitätssicherung stellen das allgemein verbindliche Regelwerk der IG dar.
Generell gilt, was nicht explizit verboten ist, ist erlaubt.
Auf diesem Grundsatz fußt unser gesamtes Rechtssystem, weshalb es auch für so etwas banales wie eine Vereinssatzung und Richtlinien zur Qualitätssicherung anzuwenden ist.
Wenn Ihnen etwas unklar erscheint, zögern Sie bitte nicht, nachzufragen!

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Vermeidung sekundärer HCM

Die Frage nach der Vermeidung sekundärer HCM ist nicht ganz einfach zu beantworten, da es vielfältige Ursachen und unterschiedliche Grunderkrankungen für die sekundäre HCM gibt. Zu den Krankheiten, die sekundäre HCM auslösen, lesen Sie bitte hier.

Grundvoraussetzung ist eine ausgeglichene, gesunde Katze.
Die erhält man gesund, indem man sie optimal ernährt und ihr möglichst wenig Stress zumutet.

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Einfluss der Ernährung auf Vermeidung sekundärer HCM

Leider halten sich einige Fehlinformationen über die artgerechte Ernährung der Katze unter vielen Katzenhaltern, Tierheimen, einigen Züchtern und sogar Tierärzten sehr hartnäckig – mit teilweise schwerwiegenden Auswirkungen auf die Gesundheit der Katze.

Das Tierschutzgesetz verpflichtet Tierhalter zur artgerechten Ernährung, was im Falle von Katzen bedeutet, ihren Bedürfnissen als Beutefresser und Abkömmlinge von Wüstentieren gerecht zu werden.

Vielfältige Studien belegen mittlerweile die negativen Auswirkungen von zu wenig Flüssigkeitsgehalt in der Nahrung von Hauskatzen. Idealerweise sollte das Futter der Katze ca. 70% Feuchtigkeit, wie in den natürlichen Beutetieren (Mäuse, Vögel, Eidechsen...) wildlebender Katzen enthalten.
Der Feuchtigkeitsgehalt von 70% im Futter kann am einfachsten durch eine kombinierte Fütterung aus Feucht- und Rohfutter oder B.A.R.F. erreicht werden.

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Trockenfutter, dessen angeblich positive Wirkung zur Zahnreinigung ins Land der Märchen zu verweisen ist, wie unsere langjährige Erfahrung als Katzenbesitzer auch mittlerweile zahnloser Katzensenioren belegt (die Kroketten werden maximal einmal durchgebissen, meist jedoch am Stück verschluckt) sollte höchstens als Leckerchen in sparsamem Umfang gegeben werden.
Zur Gebissreinigung empfehlen sich vielmehr ca. Gulasch-große Fleischstücke, rohe Hühnerflügel oder –hälse sowie Trockenfleischwürfel.
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Eine nicht artgerechte Ernährung der Katze mit ausschließlich mit Trockenfutter oder mit höherem Trockenfutteranteil führt erwiesenermaßen zu vielfältigen Erkrankungen wie Diabetes (aufgrund des hohen Kohlenhydratanteils im Trockenfutter sowie wegen Gewichtszunahme weil ein natürliches Sättigungsgefühl fehlt), Bluthochdruck (wegen Gewichtszunahme weil das natürliche Sättigungsgefühl fehlt), Harngrieß und –steine und in der Folge Chronisches Nierenversagen (CNI) (weil der Harntrakt aufgrund zu geringer Flüssigkeitszufuhr nicht ausreichend gespült wird).
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Diabetes, Bluthochdruck und Chronisches Nierenversagen sind – neben anderen Erkrankungen – ursächlich für die Entwicklung einer sekundären HCM. Im Gegensatz zu anderen Risikofaktoren können zumindest diese „Zivilisationskrankheiten“ unserer Hauskatzen durch eine artgerechte Ernährung auf ebenso einfache wie effektive Weise verhindert werden!

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Expertenmeinung zur Ernährung

Unsere Anfrage an die Ernährungsberatung der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde wie folgt beantwortet:

    Sehr geehrte Frau Hilderhof,

    leider besteht die Problematik, dass Katzen bei Trockenfutterfütterung zu wenig Wasser aufnehmen. Daher ist eine Verfütterung von Nassfutter oder zumindest eine Kombination von Nass- und Trockenfutter wünschenswert. Falls Katzen aufgrund der Futterprägung ausschließlich Trockenfutter aufnehmen, kann die Wasseraufnahme durch verschiedene Maßnahmen erhöht werden

    • Verfütterung von (Katzen)milch
    • Mehrere Wassernäpfe in der Wohnung aufstellen
    • Zimmerspringbrunnen
    • Offenes Aquarium
    • Anreicherung des Trinkwassers mit Geschmackskomponenten (z.B. ein Stückchen zerdrückte Leberwurst)

    Mit freundlichen Grüßen

    PD Dr. Petra Kölle

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Bewährte Tipps zur Nahrungsumstellung

Die Mitglieder der IG Herzgesunde Katze e.V. haben aus eigener Erfahrung bewährte Tipps zur Ernährungsumstellung Ihrer Katzen von Trockenfutter-Ernährung bzw. kombinierter Trocken-Nassfutter-Ernährung auf reine Nassfutter-Rohfleisch-Ernährung, aber auch zur Umstellung von minderwertigem Nassfutter zu hochwertigem Nassfutter für Sie erarbeitet.

Bitte entnehmen Sie diese Informationen den folgenden Verweisen:

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letzte Aktualisierung am 11. Juli 2013

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